Basiswissen Pulsuhren
Bei vielen Läufer herrscht die Auffassung, dass mit längerem und intensiverem Training die Leistung gesteigert werden kann. Diese Annahme ist jedoch falsch: Je schnell man läuft, desto mehr Milchsäure entsteht im Muskel, die wiederum den Muskel hemmt und bei zu hohen Werten diesen sogar schädigen kann. Des Weiteren besteht ein optimaler Trainingsplan aus verschiedenen Einheiten, die mit unterschiedlichen Pulsbereichen absolviert werden sollten.
Die richtige Intensität ist für eine optimale Trainingsqualität von entscheidender Bedeutung. Die Herzfrequenz gibt hierbei einen Hinweis auf die tatsächliche körperliche Belastung. Mit einer Pulsuhr lässt sich die Herzfrequenz während des Trainings genau bestimmen. Es ist somit ein wichtiges wenn nicht sogar unverzichtbares Hilfsmittel zur Trainingssteuerung.
Die einfachsten Modelle sind mittlerweile günstig zu erwerben. Sie verfügen über eine Stoppuhr, zeigen den aktuellen Puls an und berechnen den Durchschnittspuls des gesamten Trainings. Ferner kann man eine Pulsober- und Untergrenzen einstellen, vor deren Über- bzw. Unterschreitung mit einem akustischen Signal gewarnt wird. Ein zu schnelles bzw. zu langsames Laufen kann somit vermieden werden. Die Topmodelle bieten weitergehende Funktionen wie bspw. die kontinuierliche Speicherung der Pulsfrequenz während des Laufs, die Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit oder die Messung der zurückgelegten Kilometer mittels GPS oder mit Hilfe eines Sensors. Einige Anbieter stellen zur Speicherung und Auswertung der Daten eine Software zur Verfügung.
Der Hauptnutzen einer Pulsuhr besteht darin, im Training und beim Wettkampf nicht zu schnell zu laufen, denn viele Läufer - sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene - tun dies.
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