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	<title>Marathon24.com - Die Marathonseite &#187; Moderne</title>
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	<description>Alles rund um Marathon.</description>
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		<title>Die schnellsten Marathonl&#228;ufer</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 22:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Liste der schnellsten 200 M&#228;nner der Marathongeschichte befinden sich eine Vielzahl von L&#228;ufern, die den Lauf noch nicht mal als Sieger beenden konnten. Besonders bitter wird dies f&#252;r Sammy Korir sein, der mit einer unglaublich schnellen Zeit von 2:04:56 Stunden nur einen zweiten Platz beim Berlin Marathon 2003 erreichen konnte.
Dabei betrug sein R&#252;ckstand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der Liste der schnellsten 200 M&#228;nner der Marathongeschichte befinden sich eine Vielzahl von L&#228;ufern, die den Lauf noch nicht mal als Sieger beenden konnten. Besonders bitter wird dies f&#252;r Sammy Korir sein, der mit einer unglaublich schnellen Zeit von 2:04:56 Stunden nur einen zweiten Platz beim Berlin Marathon 2003 erreichen konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei betrug sein R&#252;ckstand auf den Erstplatzierten Paul Tergat gerade mal eine Sekunde. Das Rennen vom 28. September 2003 in Berlin kann als einer der schnellsten Marathons der Geschichte betrachtet werden. Alleine drei L&#228;ufer aus diesem einen Rennen befinden sich unter den 10 schnellsten Marathonathleten der Welt.</p>
<p>Den wahrscheinlich erstaunlichsten Weltrekord davon h&#228;lt wahrscheinlich der Ethiopier Abebe Bikila, der bei zwei aufeinander folgenden olympischen Spielen jeweils Bestzeiten laufen konnte. Dabei lief er seinen ersten Weltrekord 1960 barfuss. Erst 1964 entschloss er sich dazu den Marathon mit Turnschuhen zu absolvieren.</p>
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		<title>Die ersten L&#228;uferinnen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 22:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ca. 100 Jahre mussten die Frauen darauf warten offiziell an einem Marathon teilnehmen zu d&#252;rfen. Das &#8220;starke Geschlecht&#8221; war lange Zeit der Ansicht, dass die Anstrengung des Laufes einer Frau nicht zugemutet werden sollte. Dabei liefen schon in der Vorbereitung auf die ersten Olympischen Spiele in Athen zwei Frauen die besagte Strecke von Marathon nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ca. 100 Jahre mussten die Frauen darauf warten offiziell an einem Marathon teilnehmen zu d&#252;rfen. Das &#8220;starke Geschlecht&#8221; war lange Zeit der Ansicht, dass die Anstrengung des Laufes einer Frau nicht zugemutet werden sollte. Dabei liefen schon in der Vorbereitung auf die ersten Olympischen Spiele in Athen zwei Frauen die besagte Strecke von Marathon nach Athen. Sie wurden jedoch sp&#228;ter zum offiziellen olympischen Rennen nicht zugelassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Griechin Stamathia Rovithi ben&#246;tigte etwas &#252;ber f&#252;nf Stunden, ihre Landsfrau Melpomene konnte die Strecke sogar in eine halbe Stunde schneller, in nur viereinhalb Stunden zur&#252;ckgelegen. Die Funktion&#228;re k&#252;mmerte das wenig. Sie waren nach wie vor davon &#252;berzeugt, dass ein Marathon zu anstrengend f&#252;r Frauen sei. Diese Ansicht wurde zumindest in olympischen Kreisen noch fast 100 Jahre vertreten. Dass die Frauen am Marathon teilnehmen d&#252;rfen ist Kathy Switzer zu verdanken.</p>
<p style="text-align: justify;">Die damals 20 j&#228;hrige Amerikanerin hatte 1967 das Startverbot umgangen, in dem sie sich nur mit ihren Initialen als K.V. Switzer f&#252;r den Boston-Marathon angemeldet hatte. W&#228;hrend des Rennens wurde der Schwindel von einem der Offiziellen entdeckt. Dieser versuchte daraufhin, Switzer von der Stra&#223;e zu dr&#228;ngen. Die Bilder dieser grotesken Geschichte gingen um die Welt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die anschlie&#223;enden Proteste f&#252;hrten wenige Jahre sp&#228;ter dazu, dass auch Frauen ganz offiziell am Marathon teilnehmen durften. 1972 starteten die ersten L&#228;uferinnen beim Boston City Marathon. Als erste Marathon-Olympiasiegerin durfte sich  die US-Amerikanerin Joan Benoit 1984 in Los Angeles in die Geschichtsb&#252;cher eintragen lassen. Ihre Zeit betrug respektable 2:24:52 Stunden.</p>
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		<title>Der Lauf des Dorando Pietri</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 22:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein L&#228;ufer namens Dorando Pietri ist ma&#223;geblich daf&#252;r verantwortlich, dass der Marathon heute &#252;ber eine Distanz von 42.195 Kilometern ausgetragen wird. Zugetragen hat sich alles beim olympischen Marathonlauf 1908 in London. Aufgrund eines dramatischen Rennens ist die damals noch junge Disziplin in die Annalen der Sportgeschichte eingegangen:
Nur 355 Meter trennten Pietri noch vom Ziel, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein L&#228;ufer namens Dorando Pietri ist ma&#223;geblich daf&#252;r verantwortlich, dass der Marathon heute &#252;ber eine Distanz von 42.195 Kilometern ausgetragen wird. Zugetragen hat sich alles beim olympischen Marathonlauf 1908 in London. Aufgrund eines dramatischen Rennens ist die damals noch junge Disziplin in die Annalen der Sportgeschichte eingegangen:</p>
<p>Nur 355 Meter trennten Pietri noch vom Ziel, als er nach zwei Stunden und 45 Minuten ins Wembley Stadion einlief. Noch eine Runde hatte der Italiener zu laufen. Mit letzten Kr&#228;ften hatte er sich ins Stadion gebracht. Das Ziel kurz vor Augen haltend, halfen ihm nicht weiter. Er brach zusammen und versuchte immer wieder sich aufzurappeln. Ganze 5 Mal stand er auf und sank zu Boden. Kurz vor der Ziellinie konnten zwei britische Helfer das Elend nicht mehr ansehen und st&#252;tzten den v&#246;llig entkr&#228;fteten Pietri ins Ziel. Sage und schreibe 9:46 Minuten ben&#246;tigte der Italiener f&#252;r die letzte Runde. Diese unerlaubte Hilfeleistung f&#252;hrte schliesslich zu seiner Disqualifikation und verhalf dem 22-j&#228;hrigen Amerikaner John Hayes zum Sieger, der als Zweiter die Ziellinie erreichte.</p>
<p>Das tragische Ende des Laufes h&#228;tte nicht dramtischer inszeniert werden k&#246;nnen. Amerikanische Sportvermarkter, von dem Sportereignis inspiriert, veranstalteten in der Folgezeit einige Revanchel&#228;ufe zwischen Hayes und Pietri. Um den Zweikampf bestm&#246;glich zu inszenieren w&#228;hlte man nat&#252;rlich exakt die gleiche Streckenl&#228;nge haben. Die nachgestellten Olympiaduelle zwischen Pietri und Hayes l&#246;sten einen wahren &#8220;Marathon-Wahn&#8221; in den USA aus. Daher setzten sich die 42,195 Kilometer allm&#228;hlich als die Marathondistanz durch, die schlie&#223;lich vom Internationalen Leichtathletikverband 1921 offiziell fest geschrieben wurde.</p>
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		<title>Erstmals 42.195 Meter</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 22:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die heute g&#252;ltige Marathondistanz hat sich erst im Laufe der Jahre sozusagen per Zufall etabliert. Aufgrund der Legende des ca. 40 Kilometer Laufes des Soldaten Pheidippides lief der erste Marathonsieger der Geschichte dementsprechend noch eine k&#252;rzere Distanz. Bis 1921 gab es keine einheitliche Streckenl&#228;nge und alle L&#228;ufe, die um die 40 Kilometer lang waren, galten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die heute g&#252;ltige Marathondistanz hat sich erst im Laufe der Jahre sozusagen per Zufall etabliert. Aufgrund der Legende des ca. 40 Kilometer Laufes des Soldaten Pheidippides lief der erste Marathonsieger der Geschichte dementsprechend noch eine k&#252;rzere Distanz. Bis 1921 gab es keine einheitliche Streckenl&#228;nge und alle L&#228;ufe, die um die 40 Kilometer lang waren, galten als Marathon.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Strecke variierte je nach den &#246;rtlichen Gegebenheiten. Sogar bei den olympischen Spielen wurde kein einheitliches Streckenma&#223; festgelegt. So lief man im Jahre 1900, bei den Spielen in Paris 40.2 Kilometer. Bei den Olympischen Spielen 1908 in London wurde erstmals die heute g&#252;ltige Streckenl&#228;nge gelaufen. Die Strecke vom Schloss Windsor bis zur k&#246;niglichen Loge im Wembley Stadion betrug exakt 42,195 Kilometer. Wesentlichen Einfluss f&#252;r die heute g&#252;ltige Streckenl&#228;nge hatte Dorando Pietri, der in seinem dramatischen Lauf aufgrund unerlaubter Hilfe am Ziel als Schnellster L&#228;ufer disqualifiziert wurde.</p>
<p>Es bedurfte jedoch noch weitere 13 Jahre, bis 1921 vom Internationalen Leichtathletikverband die heutige Marathondistanz endg&#252;ltig festgelegt wurde. Erstmals seit den olympischen Spielen von Paris 1924 wird auch der olympische Marathonlauf &#252;ber diese Entfernung ausgetragen.</p>
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		<title>Der erste Citymarathon in Boston</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 22:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wegen dem dramatischen Verlauf des ersten offiziellen Laufs in Griechenland wurde der Marathon fester Bestandteil der olympischen Spiele. Funktion&#228;re der Boston Athletic Association (BAA), die Athleten bei den olympischen Spielen in Griechenland betreut hatten, brachten den Marathon nach Boston. Bereits auf der Schiffr&#252;ckfahrt von Griechenland in die Vereinigten Staaten begann die Organisation des ersten Citymarathons.
Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wegen dem dramatischen Verlauf des ersten offiziellen Laufs in Griechenland wurde der Marathon fester Bestandteil der olympischen Spiele. Funktion&#228;re der Boston Athletic Association (BAA), die Athleten bei den olympischen Spielen in Griechenland betreut hatten, brachten den Marathon nach Boston. Bereits auf der Schiffr&#252;ckfahrt von Griechenland in die Vereinigten Staaten begann die Organisation des ersten Citymarathons.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 19. April 1897 fand schliesslich der erste Boston Marathon &#252;ber eine Distanz von 39,2 Kilometern statt. Das traditionsreiche Rennen kann somit als Vorl&#228;ufer aller St&#228;dtemarathons betrachtet werden, die heute weltweit veranstaltet werden. Der Verlauf der 39,52 Kilometer langen Strecke von Metcalfe&#8217;s Mill in Ashland (Massachchsets) nach Boston&#8217;s Irvington in St. Oval &#228;hnelte sehr stark dem Athener Streckenprofil, obwohl sie rund 250 Meter k&#252;rzer war.</p>
<p style="text-align: justify;">Von f&#252;nfzehn gestarteten L&#228;ufern kamen acht ins Ziel. Sieger mit einer Zeit von 2 Stunden, 55 Minuten 10 Sekunden wurde John J. McDermott. 1924 wurde die Strecke nach den Vorgaben des Internationalen Leichtathletikverband auf die heutige Marathondistanz von 42,195 Kilometer angepasst. Jedoch entdeckte man einige Jahre sp&#228;ter, dass die Strecke von dieser Entfernung um 160 Meter abwich. Somit k&#246;nnen erst die Aufzeichnungsdaten von 1927 die gesamte Distanz widerspiegeln.</p>
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