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	<title>Marathon24.com - Die Marathonseite &#187; Ursprung</title>
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	<description>Alles rund um Marathon.</description>
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		<title>Der erste offizielle Marathonlauf</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 22:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#220;ber die H&#228;lfte der Strecke f&#252;hrten die vier ausl&#228;ndischen L&#228;ufer, mit dem Franzosen Lermusiaux an der Spitze das Rennen an. Doch dananch kam die von den Zuschauern erwartete Wende. Blake aus den Vereinigten Staaten schied aus, der ungarische L&#228;ufer Kellner wurde von dem griechischen L&#228;ufer Charilaos Vasilakos &#252;berholt.
Der bis dahin F&#252;hrende Lermusiaux kollabierte kurz vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#220;ber die H&#228;lfte der Strecke f&#252;hrten die vier ausl&#228;ndischen L&#228;ufer, mit dem Franzosen Lermusiaux an der Spitze das Rennen an. Doch dananch kam die von den Zuschauern erwartete Wende. Blake aus den Vereinigten Staaten schied aus, der ungarische L&#228;ufer Kellner wurde von dem griechischen L&#228;ufer Charilaos Vasilakos &#252;berholt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der bis dahin F&#252;hrende Lermusiaux kollabierte kurz vor Kilometer 32. An diesem Punkt hatte Flack aus Australien eine komfortable F&#252;hrung herausgelaufen k&#246;nnen. Der griecische Sch&#228;fer Spiridon Louis, hatte in der Zwischenzeit Kellner &#252;berholen k&#246;nnen und nahm den zweiten Platz ein. Ein Radfahrer hatte die Szene beobachtet und fuhr ins Stadion vor, um der Menge mitzuteilen, dass Flack der scheinbar sichere Sieger sein w&#252;rde.</p>
<p style="text-align: justify;">Flack war noch nie zuvor ann&#228;hernd 40 Kilometer gelaufen und begann schw&#228;cher zu laufen. So gelangte der Traum einer griechischen Goldmedaille beim ersten Marathon in greifbare N&#228;he. Bei Kilometer 34 schliesslich gelang es Louis den letzten vor ihm liegenden L&#228;ufer Flack zu erreichen. Er konnte ihn schliesslich &#252;berholen. Vier Kilometer sp&#228;ter war Flack mit seinen Kr&#228;ften am Ende und brach zusammen. Er musste von den Helfern von der Strecke getragen werden. Die zweite H&#228;lfte des Rennens hatte eine komplette Wende gebracht.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun f&#252;hrten drei griechische L&#228;ufer, mit Louis an der Spitze, das verbliebene Feld an. Nun brachte ein zweiter Bote, der auf einem Pferd unterwegs war die Nachricht ins Stadion direkt zur k&#246;niglichen Abteil. Die Nachricht verbreitete sich rasch unter den Zuschauern im Stadion und die Zuschauer begannen ihre siegreichen Landsm&#228;nner zu feiern. Als Louis in Athen ankam, hatte er mehr mit der Begeisterung der ihn begr&#252;ssenden Menge, als mit seiner Ersch&#246;pfung zu k&#228;mpfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schliesslich gelang es ihm sich in das antike, frisch renovierte Panathenaic Stadium durchzuk&#228;mpfen, wo ihn eine ekstatische Menge bereits mit Spannung erwartete. Er wurde sofort vom Kronprinzen Nicholas und Prinz Georgius? (george)in Empfang genommen. Sie &#252;berquerten zusammen die Ziellinie. &#8220;Die Begeisterung der Menge an der Ziellinie war unbeschreiblich&#8221;, schrieb der griechische Historiker Quercetani.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu seinen ersten Gratulanten z&#228;hlte der griechische K&#246;nig. Seine Zeit betrug 2 Stunden, 58 Minuten und 50  Sekunden f&#252;r die 40 Kilometer Distanz. Dies entspricht einer Durchschnittzeit von xxx pro Kilometer. Charilaos Vasilakos wurde mit mehr als 7 Minuten R&#252;ckstand zweiter. Ihm folgten Belokas und Kellner. Sp&#228;ter kam heraus, dass Belokas einen Teil der Strecke in einem Karren absolviert hatte. Nach seiner Qualifikation r&#252;ckte Kellner auf den dritten Platz vor. Am Ende kamen 9 L&#228;ufer ins Ziel von denen 8 Griechen waren. Das Gastgeberland befand sich in Ekstase und der Marathon wart geboren.</p>
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		<title>Teilnehmer des ersten Marathons</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 22:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aufgrund der historischen Bedeutung fanden bereits inoffiziell zwei Rennen zur Auswahl der griechischen L&#228;ufer f&#252;r den Marathon statt. Der erste Lauf wurde am 10. M&#228;rz 1896 zwischen der geplanten olympischen Strecke zwischen Marathon und Athen  absolviert. G. Grigorou gewann diesen ersten Lauf. Er ben&#246;tigte 3 Stunden und 45 Minuten, um die Distanz zu &#252;berwinden. Ihm, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Aufgrund der historischen Bedeutung fanden bereits inoffiziell zwei Rennen zur Auswahl der griechischen L&#228;ufer f&#252;r den Marathon statt. Der erste Lauf wurde am 10. M&#228;rz 1896 zwischen der geplanten olympischen Strecke zwischen Marathon und Athen  absolviert. G. Grigorou gewann diesen ersten Lauf. Er ben&#246;tigte 3 Stunden und 45 Minuten, um die Distanz zu &#252;berwinden. Ihm, sowie den zweit- und drittschnellsten L&#228;ufern wurde die Ehre zuteil, Griechenland bei den Spielen zu repr&#228;sentieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Niemand war jedoch von der Zeit besonders beeindruckt. Griechische Offizielle f&#252;hrten daher einen zweiten Lauf lediglich wenige Tage vor dem offiziellen olympischen Wettbewerb durch. Ein Schafhirte namens Spiridon Louis &#252;berquerte als F&#252;nfter die Ziellinie. Er sollte einige Tage sp&#228;ter noch die M&#246;glichkeit bekommen dieses Ergebnis zu verbessern.</p>
<p>Zwei Jahre nach Breals Idee wurde der Traum in die Realit&#228;t umgesetzt. Am 10. April 1896 um 13.56 Uhr starteten 17 Teilnehmer in Marathon zum ersten offiziellen Marathonlauf in der Geschichte des Sports. Die griechischen Teilnehmer hatten in den ersten beiden L&#228;ufen nicht gegl&#228;nzt. Da von den 17 Teilnehmern 13 Griechen waren, erwarteten die 100.000 Zuschauer einen Gewinner aus den Reihen ihrer Landsm&#228;nner.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser letzte olympische Wettbewerb war die verbleibende Chance der griechischen Gastgeber eine Goldmedaille zu erobern. Die anderen L&#228;ufer waren alle durchweg erfahrene Mittelstreckenl&#228;ufer. Unter ihnen waren drei Topl&#228;ufer aus dem 1500 m Wettbewerb. Zu diesen geh&#246;rten Edwin Flack aus Australien, Arthur Blake aus den Vereinigten Staaten und Albin Lermusiaux aus Frankreich. Den letzten ausl&#228;ndischen L&#228;ufer stellte Ungarn mit Gyula Kellner.</p>
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		<title>Olympiade</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 22:46:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als die ersten olympischen Spiele in Athen im Jahre 1896 geplant wurden, kam die Idee auf, den legend&#228;ren Lauf in Plutarchs Erz&#228;hlung wieder aufleben zu lassen. Die Geschichte um die Schlacht bei Marathon mit dem heldenhaften L&#228;ufer Pheidippides und dem siegreichen Felherren Militades hatte insbesondere zurzeit des griechischen Unabh&#228;ngigkeitskampf gegen die T&#252;rken im Jahre 1832 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Als die ersten olympischen Spiele in Athen im Jahre 1896 geplant wurden, kam die Idee auf, den legend&#228;ren Lauf in Plutarchs Erz&#228;hlung wieder aufleben zu lassen. Die Geschichte um die Schlacht bei Marathon mit dem heldenhaften L&#228;ufer Pheidippides und dem siegreichen Felherren Militades hatte insbesondere zurzeit des griechischen Unabh&#228;ngigkeitskampf gegen die T&#252;rken im Jahre 1832 ungemein an Popularit&#228;t gewonnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Spezialist f&#252;r griechische Mythologie schliesslich, der Franzose Michele Breal machte den Vorschlag den Lauf von Marathon nach Athen ins Programm der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit aufzunehmen. Baron Pierre de Coubertin, der als Vater der modernen olympischen Spiele gilt, soll die Idee begeistert aufgegriffen haben. Somit wurde entschieden, dass ein 40 km langer Lauf, genannt Marathon, den H&#246;hepunkt der olympischen Spiele 1896 darstellen sollte.</p>
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		<title>Die Schlacht bei Marathon</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 22:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die griechische Legende erz&#228;hlt von einer Schlacht 490 v. Chr. als das Heer von Athen auf einer K&#252;stenebene bei Marathon ein zahlenm&#228;&#223;ig &#252;berlegenes persisches Heer eine vernichtende Niederlage beibringt. Nach den geschichtlichen Fakten verdankten die Athener ihrer effizienteren Kriegsausr&#252;stung den Sieg. Bis hierhin reichen die heute bekannten Daten.
Wir schreiben das Jahr 70 n.Chr. als der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die griechische Legende erz&#228;hlt von einer Schlacht 490 v. Chr. als das Heer von Athen auf einer K&#252;stenebene bei Marathon ein zahlenm&#228;&#223;ig &#252;berlegenes persisches Heer eine vernichtende Niederlage beibringt. Nach den geschichtlichen Fakten verdankten die Athener ihrer effizienteren Kriegsausr&#252;stung den Sieg. Bis hierhin reichen die heute bekannten Daten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir schreiben das Jahr 70 n.Chr. als der griechische Historiker Plutarch aufgrund dieser Faktenarmut des glorreichen Sieges der Athener &#252;ber die Perser die geschichtlichen Fakten mit einer Anekdote ausschm&#252;ckt. Diese waren zu jener Zeit n&#228;mlich nicht nur reine Historiker sondern auch Geschichtenerz&#228;hler. Da Plutarch selbst auch L&#228;ufer war und sich zu der Zeit gerade in der Vorbereitung f&#252;r die antiken olympischen Spiele befand, mag es ihm aufgrund dieser Umst&#228;nde in den Sinn gekommen sein die historischen Fakten mit einer Heldengeschichte eines L&#228;ufers etwas auszumalen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der Verbreitung, welche diese Geschichte erfahren hat, sieht man, dass Plutarch ein durchaus talentierter Geschichtenerz&#228;hler war. Seine Geschichte erz&#228;hlt sich in K&#252;rze folgendermassen:</p>
<p>Der siegreiche Feldherr Miltiades schickte nach dem Kampf gegen die Perser einen Boten ins knapp 40 Kilometer entfernte Athen, um die Nachricht &#252;ber den grossen Sieg m&#246;glichst schnell in der Stadt zu verk&#252;nden. Dabei war ein Mann namens Eucles laut Plutarch der eigentliche L&#228;ufer und nicht  Pheidippides, wie allgemein angenommen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass er heute als erster &#8220;Marathonl&#228;ufer&#8221; in der Geschichte gilt, ist eine Ab&#228;nderung der Legende durch fortlaufende m&#252;ndliche und schriftliche &#220;berlieferung. Ihn lediglich als L&#228;ufer einer Marathondistanz zu beschreiben ist eigentlich noch zu wenig. In der urspr&#252;nglichen Version der Geschichte soll Pheidippides bzw. Eucles wenige Tage vor der entscheidenden Schlacht mit einem Hilfegesuch Athens ins knapp 250 Kilometer entfernte Sparta gelaufen sein, um dort um Unterst&#252;tzung f&#252;r die Schlacht in Marathon gegen die Perser zu bitten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur&#252;ck in Athen sei er dann ins 40 km enfernte Marathon gelaufen. Als er jedoch dort ankam, sah er, dass die Schlacht gewonnen war. Jedoch hatten sich einige der besiegten Perser Richtung Athen aufgemacht, da sie annahmen, die schutzlose Stadt leicht einnehmen zu k&#246;nnen. Somit blieb ihm keine Zeit, sich in Marathon auszuruhen, sondern er musste sich sofort wieder auf den Weg nach Athen machen, wo er die legend&#228;ren 40 km lief.</p>
<p style="text-align: justify;">Es stand ausser Frage, dass er  vor den Persern in Athen ankommen musste, um die B&#252;rger zu warnen und gleichzeitig den Sieg der Athener zu verk&#252;nden. In Athen angekommen, brach Pheidippides (bzw. Eucles) v&#246;llig ausser Atem zusammen und konnte nur noch hauchen: Nike, Nike! (Sieg, Sieg). Nach &#220;berbringen der Nachricht verliessen ihn die Kr&#228;fte und er starb sofort an Ort und Stelle.</p>
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