<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Marathon24.com - Die Marathonseite &#187; Wettkämpfe</title>
	<atom:link href="http://www.marathon24.com/category/wettkampfe/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.marathon24.com</link>
	<description>Alles rund um Marathon.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 26 Jul 2008 21:01:09 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Rom Marathon Bericht: marathon24.com &#8211; Team (Carlos)</title>
		<link>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/rom-marathon-bericht-marathon24com-team-carlos.html/</link>
		<comments>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/rom-marathon-bericht-marathon24com-team-carlos.html/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 21:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/rom-marathon-bericht-marathon24com-team-carlos.html/</guid>
		<description><![CDATA[Bereits die Anreise nach Rom erwies sich als sehr stressig. Nachdem ich am Freitag abend erst wieder um ca. 23 Uhr von einer Dienstreise zur&#252;ckgekehrt war, stellte sich ein &#8220;kleines&#8221; Problem ein. Der R&#252;ckflug war nicht wie urspr&#252;nglich geplant am 27. M&#228;rz angesetzt, sondern irrt&#252;mlich f&#252;r den 27. April gebucht. Nach zwei stressigen Telefonaten mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bereits die Anreise nach Rom erwies sich als sehr stressig. Nachdem ich am Freitag abend erst wieder um ca. 23 Uhr von einer Dienstreise zur&#252;ckgekehrt war, stellte sich ein &#8220;kleines&#8221; Problem ein. Der R&#252;ckflug war nicht wie urspr&#252;nglich geplant am 27. M&#228;rz angesetzt, sondern irrt&#252;mlich f&#252;r den 27. April gebucht. Nach zwei stressigen Telefonaten mit der Airline konnte ich zun&#228;chst keine L&#246;sung finden und entschied mich dazu mit schlechtem Gef&#252;hl schlafen zu gehen, da ich f&#252;r meinen Flug nach Rom bereits wieder um 4 Uhr morgens aufstehen musste.</p>
<p>Am n&#228;chsten am Flughafen angekommen suchte ich zun&#228;chst einen Schalter der Airline auf. Hier hatte ich dann mehr Gl&#252;ck. Man konnte mir aus Kulanz dann f&#252;r 200 Schweizer Franken Aufschlag eine Umbuchung des Fluges anbieten. Dies nahm ich sofort dankend an.</p>
<p>Im Hotel angekommen, ging der &#196;rger schon weiter. Obwohl ich ein vier Sterne Hotel gebucht hatte (wohlwissend, dass vier Sterne in Italien nicht unbedingt vier Sterne sind), waren dort so viele M&#228;ngel in dem Zimmer, die beanstandet werden mussten, dass ich an dieser Stelle auf eine detaillierte Schilderung verzichte. Nur soviel: Ich w&#252;rde jedem vom Hotel &#8220;La Griffe&#8221; in Rom in Zukunft abraten.</p>
<p>Da ich bereits morgens in Rom angekommen war, hatte ich noch Gelegenheit einen Spaziergang durch die Stadt zu machen. Ich hatte mich dann auch um 16 Uhr mit Chris an den Spanischen Treppen verabredet. Den Abend haben wir dann noch bei einem Italiener in der N&#228;he vom Pantheon ausklingen lassen. Ich war dann sp&#228;ter um ca. 22 Uhr zu Hause.</p>
<p>Der Marathon am n&#228;chsten Tag war bereits auf 9.15 Uhr angelegt. Wir hatten das Gl&#252;ck das an diesem Tag die Uhr auch eine Stunde vorgestellt wurde und dadurch nochmal eine Stunde Schlaf wegfiel. Wissenschaftliche Studien belegen ja, dass der K&#246;rper Schlafmangel innerhalb von k&#252;rzester Zeit kompensieren kann. So reichten dann auch mir ca. 7 Stunden Schlaf um ausgeruht den Wettkampf anzugehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/rom-marathon-bericht-marathon24com-team-carlos.html/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>24. Wuhletallauf am 22.04.2006 &#8211; 4. Lauf Berlin Cup</title>
		<link>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/24-wuhletallauf-am-22042006-4-lauf-berlin-cup.html/</link>
		<comments>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/24-wuhletallauf-am-22042006-4-lauf-berlin-cup.html/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 21:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/24-wuhletallauf-am-22042006-4-lauf-berlin-cup.html/</guid>
		<description><![CDATA[Der Wuhletallauf ist der erste Berlin Cup (BC) Lauf, den ich 2006 bestreite. Es sind 15km zu laufen, die erste Runde 1,8km und dann noch 5x 2,6km + Zielgerade sind zu absolvieren.
Ich habe mich mit Frank P. aus dem SCC Forum um 8.15 Uhr am Ernst-Reuter-Platz verabredet, von dort aus sind wir dann zum Lauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Wuhletallauf ist der erste Berlin Cup (BC) Lauf, den ich 2006 bestreite. Es sind 15km zu laufen, die erste Runde 1,8km und dann noch 5x 2,6km + Zielgerade sind zu absolvieren.</p>
<p>Ich habe mich mit Frank P. aus dem SCC Forum um 8.15 Uhr am Ernst-Reuter-Platz verabredet, von dort aus sind wir dann zum Lauf gefahren.</p>
<p>Um kurz vor 9 Uhr waren wir dort, haben unsere Startnummern geholt und sind noch ein bisschen die Strecke abgegangen, netterweise trafen wir – mitten im Wohngebiet – zwei Rehe, die sich hinter 2 B&#228;umen versteckten.</p>
<p>Vor dem Start trafen wir noch ein paar L&#228;ufer vom ForumTeam und um 9.50 Uhr liefen Frank und ich noch ein bisschen um uns aufzuw&#228;rmen.</p>
<p>Da am n&#228;chsten Tag ein 32km Trainingslauf ansteht habe ich mir vorgenommen den Lauf als schnelle Trainingseinheit zu nutzen und wollte knapp unter 1:10 Stunden laufen, also etwa einen 4:40er Schnitt.</p>
<p>10 Uhr – Start</p>
<p>Ich stellte mich ungef&#228;hr in die Mitte des ca. 110 starken L&#228;uferfeldes um die vorderen L&#228;ufer nicht zu behindern.</p>
<p>Startschuss – und auf geht es zur ersten 1,8km Runde. Es geht nach einer Linkskurve an der Wuhle entlang auf einem Feldweg. Sp&#228;ter kommt ein kurzer und gemeiner Anstieg, bei dem ich ein paar L&#228;ufer &#252;berholen konnte.</p>
<p>Daraufhin kam ein, mit Split bestreuter Weg und nach einer Rechtskurve in einen kleinen Weg durch den Wald war das Ende der ersten Runde vorbei. Jetzt waren noch 5&#215;2,6km zu laufen.</p>
<p>Der Anfang dieser Runden ist gleich, nur der Anstieg Anfangs ist nicht mehr dabei. Nach dem sch&#246;nen Weg geht es dann statt rechts, links einen etwas l&#228;ngeren, leichten Anstieg hoch, teilweise mit gro&#223;en Kieselsteinen, teilweise mit Betonplatten am Boden versehen.</p>
<p>Danach kam ein kurzes St&#252;ck Asphalt und nach einer weiteren Rechtskurve ging es wieder &#252;ber eine Wiese, noch ein bisschen durch den Wald und schon war eine Runde zu Ende.</p>
<p>Nachdem ich in der ersten Runde noch einige L&#228;ufer &#252;berholt habe, ging das in der zweiten Runde noch so weiter. Mein Tempo hatte ich gut gefunden und lief in etwa einen 4:35er Schnitt. Ende der zweiten Runde bin ich auf einen L&#228;ufer aufgelaufen, der jedes mal wenn ich an ihm dran war kurz beschleunigte. Dies machte er ein paar mal bis er selbst auf einen anderen L&#228;ufer aufgelaufen ist. Dort nutzte ich die Chance und habe beide &#252;berholt. Dies war dann auch der letzte &#220;berholvorgang des Laufes, denn ab jetzt war keiner mehr in Reichweite.</p>
<p>In der dritten Runde habe ich noch G&#246;Ga und Harriersand vom ForumTeam &#252;berrundet. Ich lief jede Runde in ca. 12 Minuten, trank jedesmal einen kleinen Schluck Wasser und schwitzte vor mich hin, da es doch ziemlich warm wurde.</p>
<p>In der vierten Runde wurde ich dann von Tobias (alias Pnurmi im Forum) &#252;berrundet, der den Lauf am Ende mit knapp 2 Minuten Vorsprung gewann!!! Ein Eichh&#246;rnchen, das &#252;ber den Weg lief, war danach allerdings das aufregendste in dieser Runde.</p>
<p>In Runde 5 merkte ich dann kurz vor dem Anstieg (der jetzt schon anstrengender wurde), dass hinter mir einer herangeschlichen ist, der mich noch &#252;berholen wollte. Da ich sowas aber gar nicht leiden kann hab ich das Tempo noch etwas angezogen und konnte einen Vorsprung von 6 Sekunden &#252;ber die Ziellinie retten. Am Ende hatte ich ungef&#228;hr 1:09:15 Stunden ben&#246;tigt und habe wie ich sp&#228;ter erfahren habe 20 Punkte f&#252;r den Berlin Cup geholt (also war ich von den teilnehmenden Berlin Cup L&#228;ufern heute der 1. in meiner Altersklasse, der zweite bekommt 19, der dritte 18 Punkte u.s.w.) und wurde sogar 3. in der MHK insgesamt.</p>
<p>Frank ist mit seinen 1:03 auch zufrieden gewesen, der l&#228;uft am Tag darauf sogar noch den Halbmarathon im Spreewald.</p>
<p>Nach dem Lauf fing dann p&#252;nktlich der Regen an und wir fuhren nach Hause.</p>
<p>Fazit: Ein sch&#246;ner kleiner, gut organisierter Lauf (5€ trotz Nachmeldung!!!). Auf jeden Fall empfehlenswert!</p>
<p>Weitere interessante Erfahrungsberichte k&#246;nnen Sie unter <a title="Marathon Andi" href="http://www.marathon-andi.de">www.marathon-andi.de</a> lesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/24-wuhletallauf-am-22042006-4-lauf-berlin-cup.html/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>30. Paris Marathon am 09.04.2006 &#8211; Sightseeing mit Bestzeitfaktor</title>
		<link>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/30-paris-marathon-am-09042006-sightseeing-mit-bestzeitfaktor.html/</link>
		<comments>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/30-paris-marathon-am-09042006-sightseeing-mit-bestzeitfaktor.html/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 20:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marathon24.com/?p=71</guid>
		<description><![CDATA[Vorwort
Bereits mitte 2005 hatten Leonie und ich uns entschlossen dort teilzunehmen. Zum einen da Paris wohl immer eine Reise Wert ist und zum anderen wegen dem 30. Marathonjubil&#228;um, bei dem wir davon ausgingen dass man vielleicht das ein oder andere Geschenk bekommen kann.
Wir sind am Mittwoch Abend um 00.20 Uhr in unserem Hotel angekommen.
Wir hatten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Vorwort</strong><br />
Bereits mitte 2005 hatten Leonie und ich uns entschlossen dort teilzunehmen. Zum einen da Paris wohl immer eine Reise Wert ist und zum anderen wegen dem 30. Marathonjubil&#228;um, bei dem wir davon ausgingen dass man vielleicht das ein oder andere Geschenk bekommen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind am Mittwoch Abend um 00.20 Uhr in unserem Hotel angekommen.<br />
Wir hatten dann 3 wunderbare Tage mit tollstem, wolkenlosem Himmel. Wir waren oben beim Eiffelturm, machten eine Stadtrundfahrt mit dem Bus und sahen uns noch ein paar sch&#246;ne Eckchen der Stadt an.</p>
<p>Am Samstag vor dem Lauf trafen wir uns mit Martin (alias Nomade2015 aus dem Berliner Marathonforum) in der n&#228;he der sch&#246;nen Kirche Sacrè Coeur. Dort gab es dann Pizza und Lasagne f&#252;r uns. Claudia (alias Iamon), die auch vor Ort war, schaffte es leider nicht mehr zu uns zukommen. Nach dem Essen gingen wir dann gegen 20 Uhr zum Hotel zur&#252;ck, da wir aufgrund der langen Tage davor schon ziemlich m&#252;de waren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vor dem Lauf</strong><br />
*ringring* *ringring* &#8211; es ist 5:30 und der Wecker klingelt. Naja mir egal, denn ich war bereits um 4:30 Uhr hellwach, ich war total aufgeregt und dass bei meinem 16. Marathon. Es war &#252;berall angek&#252;ndigt dass wir ja nur einen Sightseeinglauf um die 4-4:30 Stunden machen wollen, doch in wirklichkeit hatten wir vor, die 3:40 zu knacken.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorraussetzungen an sich waren eigentlich super, ich lief in den Wochen zuvor so viel wie sonst nie vor einem Marathon, stellte eine 10km Bestzeit auf und lief 7 L&#228;ufer &#252;ber 30km. Leonie lief am Sonntag davor eine super Halbmarathonbestzeit &#252;ber 1:40:54 in Berlin.</p>
<p style="text-align: justify;">Contra zu den 3:40 sprechen dass der Halbmarathon eben erst vor einer Woche war und die Regenerationszeit entsprechend kurz war und zudem lief ich in der Woche davor mit 105km die meisten km in einer Woche. Thema Tapering also Fehlanzeige…</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind dann nach einem gem&#252;tlichen Toast-mit-Honig-Fr&#252;hst&#252;ck um kurz nach 7 Uhr mit unserem ganzen Gep&#228;ck (3 Rucks&#228;cke *g*) zum Bus gegangen, der gl&#252;cklicherweise auch gleich kam. Mit diesem und 2 Metros sind wir dann bis Challe de Gaulle Etoile gefahren und sind auch schon den ersten L&#228;ufern begegnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Masse hinterher und um 7.15 Uhr waren wir dann im Zielbereich, wo die Kleiderbeutelabgabe war. Die Zeit vertrieben wir uns mit Fotos und Filme machen und um 8.15 Uhr haben wir uns umgezogen und uns noch kurz mit Martin und Claudia getroffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu viert sind wir dann zum Startbereich an die Avenue des Champs-Élysées gegangen um uns in die Startbl&#246;cke einzuteilen. Claudia lief mehr zum Spa&#223; (kam mit 4:20 ins Ziel) und Martin wollte wenn m&#246;glich zum ersten mal unter 4 Stunden laufen (was ihm letztendlich in 3:58 gelungen ist – super Martin!)</p>
<p style="text-align: justify;">Leonie und ich dr&#228;ngelten uns dann noch einen Startblock weiter vorne ein als geplant. Hier war es schon so eng, dass habe ich noch nicht mal in Berlin erlebt, doch das sollte (leider) so weitergehen.<br />
Start – jetzt geht’s los (km1-5)</p>
<p style="text-align: justify;">Um 8.45 war dann der Startschuss und die L&#228;ufermasse jubelte! Erstmal ging noch gar nichts, doch nach ein paar Minuten bewegten auch wir uns voran und nach guten 10 Minuten waren wir endlich an der Startlinie.<br />
Das Gedr&#228;nge war echt ein Problem, wir mussten nur &#252;berholen und viel im zick zack laufen. Soweit es ging sind wir dann am Gehweg neben der L&#228;ufermasse gelaufen. Wir haben uns viel zu weit hinten reingestellt (wir wussten nicht, ob es Kontrollen beim Startblock gab – gab es nicht…).</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Champs-Elysèes ging es dann auf den Obelisken zu, bei dem viele sch&#246;ne Brunnen standen. Unser Tempo haben wir in etwa gefunden, allerdings konnten wir nie konstant laufen. Mal war ne 5:20 schwierig, mal war ne 4:58 ohne Probleme wenn mal kein &#8220;Stau&#8221; war. Bei km5 waren wir nach 25:42 allerdings genau im Zeitplan.</p>
<p style="text-align: justify;">KM6-10<br />
Wir erwarteten nun gleich den ersten Verpflegungsstand, welcher dann bei km6 kam. Allerdings war das nicht so einfach. Es kam eine rechtskurve gefolgt von einer linkskurve. Pl&#246;tzlich rennen alle nach rechts und rempeln einen fast um. Der Getr&#228;nkestand war auf der rechten seiten gleich nach der ersten Kurve, total un&#252;bersichtlich. Leonie schaffte es sich zwei Fl&#228;schchen (es wurden 0,25l Flaschen gereicht – gro&#223;er Pluspunkt wiederum) und wir rannten erstmal aus dem Gedr&#228;nge raus um dann in Ruhe zu trinken.<br />
Wir sind nun an der (ewig langen) Rue de Rivoli angelangt wo es erstmal nur geradeaus ging. Die Sonne schien bereits seit dem Start herunter und so langsam wurde es mir zu warm.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum ersten mal hatte ich jedoch einen Schwamm mitgenommen was mir unheimlich geholfen hat, so konnte ich den schweiss immer gleich aus dem Gesicht wischen. Ein weiteres Problem heute war meine Blase. Bereits im Startblock musste ich schon und vor km10 musste ich wieder kurz raus, was bei dem engen Zeitplan nat&#252;rlich nicht so toll ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings war dieser 10. km mit 5:16 gerade noch im Limit und in 51:53 Minuten waren wir nach 10km wiederum exakt im Zeitlimit. Der km-Schnitt f&#252;r 3:39:59 ist zwar 5:13 doch wir nahmen uns ne 5:10 vor, damit man noch einen mini Puffer hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Was bei dem Lauf auch positiv auffiel: neben den KM-Schildern war auf der Stra&#223;e auch immer eine Linie als genaue km-Markierung. Ab und an standen die Schilder n&#228;mlich vor oder nach der Linie. So konnte man die Kilometer also genau stoppen (wenn man das mit der Linie nicht vergisst so wie ich, aber ich hatte ja Leonie dabei).</p>
<p style="text-align: justify;">Nach KM10 nahmen wir unser erstes Squeezie, sowas &#228;hnliches wie PowerGel. Beide hatten wir diese Marke noch nicht probiert, aber auf der Messe gab es kein PowerGel und im Berliner Forum war Uli (Cameron) davon immer so begeistert, dass wir beide je 4 St&#252;ck mitnahmen. Ich merkte nach dem ersten jedenfalls dass es mir nicht schadet und ich es sehr gut vertrage.</p>
<p style="text-align: justify;">KM11-20<br />
Ganz ehrlich gesagt: da die Strecke meiner Meinung nach nicht so suuuper toll war (also nix mit Sightseeing durch Paris und so) kann ich zu den n&#228;chsten Kilometern nur kurz folgendes sagen: Das &#220;berholen bzw. das Gedr&#228;nge ging weiter. Gerade an den Verpflegungsstationen habe ich mich in Beherrschung ge&#252;bt weil die alle wie die Irren auf die Wasserflaschen gelaufen sind und dann mal liefen, mal gehen, mal standen und L&#228;ufer wie wir suchten sich L&#252;cken wo man durchlaufen konnte. 200 Meter danach konnten wir dann meistens erst was trinken, da man noch aufpassen musste, dass man nicht auf Bananen- und Orangenschalen ausrutscht, die am Boden lagen. Die Sonne verschwand zeitweise endlich hinter den Wolken und so hatten weder Leonie noch ich bisher irgendwelche Probleme.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei km20 sahen wir endlich die 4 Lila Luftballons der 3:45er Pacemaker die wir nach Plan eben etwa bei Halbmarathon einholen wollten. Hier gab es dann auch das zweite Squeezie.</p>
<p style="text-align: justify;">Halbmarathon<br />
Bei der Halbmarathonmarke sind wir fast an den Pacern rangekommen, doch das Problem war nun, dort vorbeizukommen da hier in etwa doppelt so viele L&#228;ufer auf einem Haufen waren als sonst.<br />
Halbmarathonzeit war ca. 1:49:40 handgestoppt und damit voll im soll!!!<br />
So, die erste H&#228;lfte w&#228;re damit geschafft. Jetzt hie&#223; es erstmal an der Gruppe um den sub3:45 Pacer vorbeizukommen. Dies wollte Leonie relativ z&#252;gig und so lief sie bei jeder Gelegenheit durch eine freie L&#252;cke und ich folgte ihr.</p>
<p style="text-align: justify;">Bisher war Leonie wohl zu 80% des Laufes vor mir da sie die 3:40 unbedingt schaffen wollte. Mir pers&#246;nlich war es fast schon zu warm und ich machte mir so langsam sorgen und dachte an &#8220;na wenigstens Leonies Bestzeit von 3:50&#8243; und so.</p>
<p style="text-align: justify;">Halbmarathon – km30<br />
Die n&#228;chsten Kilometer liefen quasi von selbst und es &#228;nderte sich leider immer noch nichts an der &#220;berholsituation. Das zick zack laufen kostet weiterhin Kraft. Mal ist ein Kilometer um die 5 Minuten oder sogar drunter dabei, mal ist ein Kilometer um die 5:20 dabei, aber im gesamten waren wir genau im Plan.<br />
Ab Kilometer 26 kam dann noch was nettes hinzu: Tunnel und H&#252;gel!!! Bei ca. 26,5km ging es in einen Tunnel hinein und der war einen guten Kilometer lang. Die L&#228;ufer machten zwar Stimmung, aber jetzt lief mir die So&#223;e so richtig runter. Es war f&#252;rchterlich warm und die Luftfeuchtigkeit f&#252;hlte sich an wie 100%. Dank der Sonnenbrille hab ich dazu auch wenig gesehen, hab mich dann einfach an Leonie orientiert die munter durch das Feld lief.</p>
<p style="text-align: justify;">Als es aus dem Tunnel raus ging (aufw&#228;rts) kam dann zum Gl&#252;ck wieder ein k&#252;hler Wind entgegen wof&#252;r ich sehr dankbar war. Es kamen dann noch ein paar k&#252;rzere Tunnel (ca. 3-4 St&#252;ck) bei denen es immer auf und ab ging.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr sch&#246;n war an diesem Streckenabschnitt, dass man einen wunderbaren Blick auf den Eiffeltrum hatte.<br />
Nach knapp 2:36 Stunden haben wir die 30km Marke erreicht. Die Beine waren nun schon relativ schwer bei uns beiden, aber wir glaubten daran es zu schaffen. Squeezie Nummer drei war endlich dran, ich hatte seit 3km schon sowas wie hungergef&#252;hle.</p>
<p style="text-align: justify;">KM31-35 – Der Kampf beginnt<br />
Die Kilometerzeiten zeigen, dass es langsam schwerer wird, wir pendeln zwischen 5:20 und 5:06 Minuten pro Kilometer. Ich rechnete uns aus, dass wir jetzt noch mit einem 5:20er Schnitt unser Ziel schaffen und jedesmal wenn wir darunter kommen einen kleinen Puffer aufbauen.</p>
<p style="text-align: justify;">F&#252;r Leonie wurde es so langsam aber sicher schwer das Tempo zu halten, so ermutigte ich sie immer wieder, sagte bei jedem Kilometer dass es locker reicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei mir selbst lief es gut. Die Beine wurden nat&#252;rlich schwerer, aber die Lunge machte gar keine Probleme, da war noch genug Luft &#252;brig.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach 3:01:40 in etwa waren wir bei km35, dies war ein Schnitt von 5:12min/km. Es bleiben noch gut 38 Minuten &#252;brig f&#252;r 7,2km, also reichte uns ein 5:20er Schnitt in etwa aus, was ich so im Kopf gerechnet hatte (und es stimmte wie ich gerade nachgerechnet habe *g*).<br />
Jetzt ging das vierte Squeezie runter, welches f&#252;r die letzten Kilometer ausreichen sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">KM36-41 – Ermutigende Worte tun gut<br />
Ich ermutigte Leonie jetzt bei jedem Kilometer das Tempo zu halten. Mit 5:27 bei km35 (war sicher wieder ne Verpflegungsstelle…) hatten wir den 2. langsamsten Kilometer (5:28 war bei km6 der langsamste des Laufes). Immer 3 Minuten nach dem Kilometerschild sagte ich ihr, dass gleich das n&#228;chste Schild kommt. Kurz vor km37 ging es ein zweites mal in einen Park (das erste mal zwischen KM12-15 etwa). Ich sagte ihr, dass wir in nur 15 Minuten hier durch sind, was sich ja gar nicht mehr so lange anh&#246;rte.<br />
Die Kilometer liefen wir nun zwischen 5:14 und 5:20, im Schnitt also um die 5:17.</p>
<p style="text-align: justify;">Ab dem Zeitpunkt als wir nur noch so 20 Minuten zu laufen hatte, sagte ich das Leonie auch alle paar Minuten wie lange es noch ist. Ich hab dann immer noch um 1-2 Minuten gelogen, damit es sich nach noch weniger anh&#246;rte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die 40km hatten wir nach 3:28:16 Stunden hinter uns. Ich war mir sowas von sicher dass wir es schaffen.<br />
Ich lief jetzt fast nur noch vor Leonie. Sie machte eine super Arbeit bis km30, da ich dort wohl etwas mehr Zeit gelassen h&#228;tte, aber jetzt ging es mir Konditionell besser als ihr und ich war nun dran das Tempo zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">KM41 erreichten wir nach 3:33:31 Stunden. Noch 6:28 Minuten f&#252;r 2,2km, also bleibt ein 5:23er Schnitt &#252;brig. Auch Leonie war sich nun sowas von sicher, dass ich sie sogar noch etwas einbremsen musste.<br />
Der Letzte Kilometer &#8211; BestzeitverpulverisierungenSeit &#252;ber 3:30 Stunden liefen wir im L&#228;uferfeld von hinten nach vorne durch und das ging auch im letzten Kilometer nicht anders. Jetzt lief Leonie pl&#246;tzlich wieder vor mir statt hinter mir, sie wollte die Zeit unbedingt drin habe. Jede Minute sagte ich ihr nun wie lange wir noch laufen m&#252;ssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ging dann endlich aus diesem Park raus und dann auf das letzte Kopfsteinpflasterst&#252;ck (es war relativ viel Kopfsteinpflaster zu laufen, allerdings war es ganz gut zu laufen, wenn es wohl doch schwerer war als normaler Teer.) Eine langgezogene rechtskurve brachte uns auf die Avenue de Foche und wir sahen schon das Zieltor vor uns.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sah auf die Uhr und war mir klar, dass wir es ohne Endspurt unter 3:40 ins Ziel schaffen werden. Da eine 3:38er Zeit nicht mehr drin war sagte ich das Leonie auch und meinte nur noch &#8220;los, lauf so weiter und genie&#223; den Zieleinlauf!!!!&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir liefen dann die letzten Meter Hand in Hand um noch sch&#246;ne Zieleinlauffotos zu haben.<br />
Das Zieltor r&#252;ckte n&#228;her und n&#228;her und da war es soweit, Leonie verbesserte ihre Zeit um 11, ich um 7 Minuten auf eine (auch noch sehr sch&#246;ne) Zeit von 3:39:39 Stunden!!!</p>
<p><strong>Nach dem Lauf</strong><br />
Nach dem &#252;berqueren der Ziellinie fiel mir Leonie erstmal in die Arme aus purer Freude &#252;ber die neue Bestzeit. .</p>
<p style="text-align: justify;">Wir waren super happy unser Ziel erreicht zu haben. Im Zielbereich bekamen wir dann unsere Medaille, sp&#228;ter noch einen sch&#246;nen Umhang (nicht nur so eine plastifolie, sondern ein richtig sch&#246;nes Regenm&#228;ntelchen mit dem Logo vom Marathon drauf). Es waren in der Zielgasse massenhaft Essenszelte aufgebaut mit Crepes, Bratw&#252;rsten, Getr&#228;nke und viel Zeug, was man sonst nicht so sieht nach einem Lauf.<br />
Nachdem wir uns umgezogen haben sind wir dann noch ein ein Quick Restaurant (wie McDonalds, nur die franz&#246;sische Version) und haben uns den Bauch vollgeschlagen . Danach ging es gem&#252;tlich zum Flughafen, von welchem aus um 20 Uhr (statt 19.30) der Flieger Richtung Berlin flog. Um 22 Uhr waren wir wieder zu Hause und schwelgten noch von unserer Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fazit</strong><br />
Paris ist allemal eine Reise Wert. Wir hatten 4 Tage, davon waren 3 absolut wolkenlos und der Marathontag (zum Gl&#252;ck) etwas bew&#246;lkt. Die Stadt ist sehr sch&#246;n mit einigen Sehensw&#252;rdigkeiten. Allerdings w&#252;rde ich gerne nochmal hin, denn 3 Tage Sightseeing reichen sicherlich nicht aus um viel von der Stadt zu sehen.<br />
Der Marathon war auch sehr sch&#246;n, wobei die Entscheidung schnell zu laufen die richtige war, denn &#8220;Sightseeing&#8221; h&#228;tte man hier nicht so richtig machen k&#246;nnen. Die Strecke war bis auf den Eiffelturm und den Start/Zielbereich ohne nennenswerte Highlights (zumindest f&#252;r mich). Die Zuschauerbegeisterung ist ok. Ich w&#252;rde es mit M&#252;nchen vergleichen, aber weit weg von Berlin oder New York.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber empfehlenswert ist der Lauf dennoch allemal, mir hat es gefallen – es war ein kr&#246;nender Abschluss eines Kurzurlaubes.<br />
Zahlen zum Lauf<br />
Zeit netto (offiziell): 3:39:39<br />
Leonie wurde in der Altersklasse EF 3.!!!<br />
Ich wurde in der Altersklasse EH 61. (Gesamtzahl bei beiden hier noch nicht bekannt)</p>
<p>Leonie:<br />
588. Frau von 4812 Frauen<br />
10224 Von 30739 (real pos.) gesamt (nach brutto 11679=pos. Off) 3. von 39. In EF<br />
Andi:<br />
11069. von 25834 M&#228;nnern<br />
10220 von 30739 (real pos.) gesamt (nach brutto 11683=pos. Off.) 61. von 240 in EH</p>
<p>Weitere interessante Erfahrungsberichte k&#246;nnen Sie unter <a title="Marathon Andi" href="http://www.marathon-andi.de">www.marathon-andi.de</a> lesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/30-paris-marathon-am-09042006-sightseeing-mit-bestzeitfaktor.html/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>20. Nachtlauf Berlin-Reinickendorf</title>
		<link>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/20-nachtlauf-berlin-reinickendorf.html/</link>
		<comments>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/20-nachtlauf-berlin-reinickendorf.html/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 20:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/20-nachtlauf-berlin-reinickendorf.html/</guid>
		<description><![CDATA[Um 18.30 Uhr sind wir, Leonie, Jan und ich Richtung Berlin-Reinickendorf gefahren. Nachdem wir Frank P. vom Forumteam noch aufgesammelt haben, waren wir kurz nach 19 Uhr am Startort. Nun hatten wir noch eine Stunde Zeit um uns auf den 10km Lauf vorzubereiten. Als wir ankamen fing es leider zu regnen an und es wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Um 18.30 Uhr sind wir, Leonie, Jan und ich Richtung Berlin-Reinickendorf gefahren. Nachdem wir Frank P. vom Forumteam noch aufgesammelt haben, waren wir kurz nach 19 Uhr am Startort. Nun hatten wir noch eine Stunde Zeit um uns auf den 10km Lauf vorzubereiten. Als wir ankamen fing es leider zu regnen an und es wurde immer schlimmer.</p>
<p>Nachdem wir unsere Startnummern geholt haben, haben wir uns 20 Minuten aufgew&#228;rmt und uns dann nochmal am Auto fertig gemacht. Leonie hatte sich vorgenommen eine Bestzeit zu laufen, da ihr letzter 10km Lauf aus dem Jahr 2004 datiert. Frank wollte nicht ganz am Limit laufen, da er am Sonntag darauf in Stockholm den Marathon l&#228;uft, so habe ich beschlossen mit ihm gemeinsam zu laufen. Jan wollte unter 47 Minuten bleiben.</p>
<p>Start</p>
<p>Frank und ich reihten uns ungef&#228;hr in der 4. Startreihe ein, die anderen beiden etwas dahinter. Um 20 Uhr erfolgte dann der Startschuss. Es ging gleich gut los, der Regen h&#246;rte zum Gl&#252;ck etwas auf und es nieselte nur ein wenig. Ich meinte zu Frank ob wir am Anfang einen 4:10er Schnitt/km laufen wollen und er fand das gut. So liefen wir meist nebeneinander unser Tempo und machten Anfangs einige Pl&#228;tze gut.</p>
<p>Bei km 2 sah ich leider erst die erste Markierung und stellte fest dass wir mit 7:50 Minuten etwas zu schnell waren. Wir nahmen dann etwas an Tempo heraus. Vor uns liefen die beiden f&#252;hrenden Frauen. Da Frank eine davon kannte und wusste dass sie schnell ist meinte er, dass er nicht schneller laufen will als die beiden. So haben wir uns an deren Fersen geh&#228;ngt.</p>
<p>Die Strecke hatte es teilweise in sich. Zum einen war es sehr rutschig, dann waren einige Abschnitte mit fiesem Kopfsteinpflaster (noch rutschiger), Anfangs ging es oft leicht bergab und bei km4 war ein etwas langgezogener Aufstieg.</p>
<p>Das Tempo der beiden Frauen war ok, doch irgendwie f&#252;hlte mich mich zu locker f&#252;r einen 10er. So sagte ich Frank dass ich gerne etwas schneller machen w&#252;rde, er wollte aber nicht mit, so bin ich erst mal etwas vorgelaufen.</p>
<p>Doch viel gebracht hat es nicht, nach einem Kilometer in etwa waren die drei wieder bei mir und wir liefen wieder zu viert. Nach 20:30 Minuten waren die ersten 5km um, das Tempo liegt jetzt wie geplant bei 4:10min/km.</p>
<p>Da es mir jetzt sehr gut ging und ich mir so dachte, dass ich noch nie vor der ersten Frau ins Ziel kam (jaja ich weiss schon&#8230; aber irgendwelche Ziele braucht man doch <img src='http://www.marathon24.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), hatte ich mir vorgenommen dies heute das erste mal zu schaffen.</p>
<p>Es lief weiter hervorragend. Ungef&#228;hr bei km7 schaffte ich wieder einen kleinen Vorsprung herauszulaufen, so dass ich sogar die Schritte der anderen nicht mehr h&#246;rte.</p>
<p>Doch bei km8 h&#246;rte ich Frank zu mir rufen „jetzt darftste am Schluss wohl nochmal alles geben Andi“. Ich nickte nur.</p>
<p>F&#252;r km6-8 vergingen 12:30 Minuten, also genau nach Plan.</p>
<p>Nach Franks zuruf jedoch wollte ich wieder Tempo machen, was aber erst mal nicht ging weil ich bei jedem Schritt weggerutscht bin.</p>
<p>Wir waren jetzt also wieder zu viert beim letzten Kilometer. Jetzt ging der „Endspurt“ aber richtig los. Ich zog an, merkte aber dass Frank sowie Fr. Br&#252;mmer (f&#252;hrende Frau h&#246;rt sich ja eigentlich bl&#246;d an) mitzogen.</p>
<p>Bisher war es ein relativ lockerer Lauf, doch nun lief ich an der bekannten IKS. Die letzten Meter waren sehr hart, ich lief am Anschlag.</p>
<p>Endlich erkannte ich die Stra&#223;e, wo der Start erfolgte. Bei der letzten Rechtskurve war ich 3-4 Meter vorne, jetzt passiert nichts mehr.</p>
<p>Ich trudelte in 41:07, Frank in 41:08 und Fr. Br&#252;mmer in 41:09 ins Ziel. Die Zweite Frau verlor lt. Ergebnisliste noch 10 Sekunden auf uns. Kann ich nicht ganz glauben, aber ich hab auch erst mal nicht nach hinten geschaut im Ziel, da ich mich zu sehr auf mich konzentrieren musste *g*.</p>
<p>Danach gab es Tee und sogar eine sch&#246;ne Medaille, das f&#252;r 7 € Startgeld!!!</p>
<p>Leonie und Jan kamen dann auch bald ins Ziel, sie sind die meiste Zeit zusammen gelaufen.</p>
<p>Leonie lief mit 46:12 Minuten eine neue Bestzeit, und Jan war mit 46:19 auch zufrieden.</p>
<p>Nach dem Lauf</p>
<p>Bei der Siegerehrung bekam Leonie noch eine Urkunde f&#252;r den 2. AK Platz und ich wurde 1. in meiner Altersklasse. Zudem gab es noch einen s&#252;&#223;en kleinen Pokal f&#252;r Leonie als j&#252;ngste Teilnehmerin. F&#252;r den Berlin Cup gab es f&#252;r uns jeweils 20 Punkte!</p>
<p>Fazit:</p>
<p>Ein sch&#246;ner kleiner Lauf <img src='http://www.marathon24.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Zahlen zum Lauf:</p>
<p>Zeit: 41:07</p>
<p>Platz Gesamt: 32 von ca. 195</p>
<p>Platz AK: 1. von 9</p>
<p>Weitere interessante Erfahrungsberichte k&#246;nnen Sie unter <a title="Marathon Andi" href="http://www.marathon-andi.de">www.marathon-andi.de</a> lesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/20-nachtlauf-berlin-reinickendorf.html/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>5. Berliner Herbstlauf des Polizei SV</title>
		<link>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/5-berliner-herbstlauf-des-polizei-sv.html/</link>
		<comments>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/5-berliner-herbstlauf-des-polizei-sv.html/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 20:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marathon24.com/?p=69</guid>
		<description><![CDATA[Die Tage nach der HM-Bestzeit beim Oderbruchmarathon. 29 Tage sind seit dem Oderbruch HM vergangen. Die ersten 19 Tage sahen so aus, dass mein Oberschenkel verletzt war (so ein ziehen in H&#252;fth&#246;he) was mich zu einer kompletten Laufpause zwang. Die Tage nach der HM-Bestzeit beim Oderbruchmarathon. 29 Tage sind seit dem Oderbruch HM vergangen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Tage nach der HM-Bestzeit beim Oderbruchmarathon. 29 Tage sind seit dem Oderbruch HM vergangen. Die ersten 19 Tage sahen so aus, dass mein Oberschenkel verletzt war (so ein ziehen in H&#252;fth&#246;he) was mich zu einer kompletten Laufpause zwang. Die Tage nach der HM-Bestzeit beim Oderbruchmarathon. 29 Tage sind seit dem Oderbruch HM vergangen. Die ersten 19 Tage sahen so aus, dass mein Oberschenkel verletzt war (so ein ziehen in H&#252;fth&#246;he) was mich zu einer kompletten Laufpause zwang. Die letzten 10 Tage konnte ich dann wieder trainieren, zum Gl&#252;ck war nicht allzu viel der Form verloren, allerdings war an Tempo noch nicht zu denken, da der Oberschenkel noch nicht ganz fit war. Erst 1 Tag vor dem Lauf war der Oberschenkel dann – &#252;berraschend – geheilt und ich hoffte auf eine Zeit unter 42 Minuten &#252;ber die 10km um wichtige Berlin Cup Punkte zu sichern.</p>
<p>Berlin Cup – Ausgangssituation:</p>
<p>Momentan bin ich mit 152 Punkten auf Platz 1 meiner Altersklasse und habe 8 Wertungsl&#228;ufe. Mit guten Ergebnissen auf den letzten 3 L&#228;ufen k&#246;nnte ich 2x 18 und 1&#215;19 Punkte streichen lassen und h&#228;tte eine Chance auf maximal 155 Punkte am Ende. Den ersten Platz werde ich sicher verlieren, sobald der schnellste in meiner AK seinen 8. Lauf macht, da bekommt er immer 20 Punkte. Auf Platz 2 ist mein bisheriger sch&#228;rfster Konkurrent Jann Rathenow, jetzt allerdings mit 9 Punkten R&#252;ckstand auf mich keine Gefahr mehr f&#252;r mich. Durch den verpatzten Mercedes Benz HM bekam ich daf&#252;r einen neuen Konkurrenten, der mir den 2. Platz noch streitig machen kann – Sven Fruth. Aktuell 7 L&#228;ufe und 129 Punkte, w&#228;re also mit einem 20er bei diesem Lauf bis auf 3 Punkte an mir dran. Dazu kommt, dass er bei den letzten beiden L&#228;ufen noch 2 schlechtere L&#228;ufe mit je 17 Punkten streichen lassen kann. Seine Chance somit ebenfalls auf maximal 155 Punkte. Eigentlich ist Sven etwas langsamer als ich, aber durch die lange Verletzungspause und dadurch dass ich gar nicht weiss wie er aussieht, hatte ich f&#252;r diesen Lauf ein mulmiges Gef&#252;hl. Deshalb nahm ich mir auch vor das Rennen relativ schnell, m&#246;glichst ín einer guten 41er Zeit zu laufen.</p>
<p>Vor dem Lauf</p>
<p>Gegen 9 Uhr kamen Leonie, Frank und ich in Marienfelde an und besorgten unsere Startnummern. Daraufhin machten wir uns warm und ich schaute mich nach der Startnummer 342 um, da diese Sven geh&#246;rt und sollte ich ihn sehen war meine Taktik hinter ihm herzulaufen. Beim Nachtlauf Reinickendorf lief er eine sehr tiefe 41er Zeit, ich hoffte dass er das an diesem Tag nicht schafft. Nach dem Einlaufen habe ich ihn dann auch wirklich im Startfeld entdeckt. Ich stellte mich mit Frank allerdings weiter vorne rein, sollte er vorbeikommen musste ich eben mitziehen.</p>
<p>Start – KM 1-3</p>
<p>Nach dem Startschuss ging es ziemlich schnell los, die ersten schnellen Schritte seit 4 Wochen, mein Oberschenkel f&#252;hlt sich ganz gut an. Nach etwa 400m zog Sven bereits an uns vorbei, ich rief Frank zu dass ich versuche an ihm dranzubleiben, verlieren habe ich ja sonst zu nichts – so kann man sich irren&#8230; Ich lief st&#228;ndig direkt hinter Sven, das Tempo kam mir schon ziemlich hoch vor, da ich aber die ersten beiden Kilometerschilder nicht sah, bemerkte ich erst bei km3, dass wir unter 4min/km laufen!!! Das konnte eigentlich nicht gut gehen und es dauerte nicht mehr lange, bis ich das Tempo rausnehmen musste, meine Beine waren ok, aber die Puste war heute der limitierende Faktor.</p>
<p>KM 3-7 – zu schneller Anfang r&#228;cht sich immer</p>
<p>Bereits der 4. Kilometer war mit 4:17 Minuten deutlich langsamer, doch nicht mal dieses Tempo hielt ich bis zum Ende als machbar. Die erste Runde bin ich dann etwas unter 21 Minuten gelaufen, eigentlich ganz ok, aber ich war halt ferddich <img src='http://www.marathon24.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Frank lief ungef&#228;hr bei Kilometer 6 wieder zu mir auf, ebenfalls h&#246;rte ich wie ein BC L&#228;ufer meiner Altersklasse hinter mir ist, der sonst definitiv langsamer ist als ich. Ich hielt mich noch etwas an Frank, aber nach etwa 800 Metern konnte ich das Tempo nicht mehr halten. 4:24 Minuten f&#252;r den 7. Kilometer. Ich hatte keine Motivation mehr schneller zu laufen. Sven bek&#228;me ich sowieso nicht mehr und Jann Rathenow, der Dauereinbrecher war noch nicht in Sicht. Dann lief Dennis auf mich auf. Mein Puls war zumindest wieder etwas runtergefahren und ich machte ihm den Vorschlag f&#252;r eine kurze Zeit gegen den Wind Tempo zu machen, wenn ich den letzten Kilometer krieche hab ich wenigstens eine gute Tat getan, denn ob ich jetzt 18 oder 17 Punkte erhalten w&#252;rde, w&#228;re egal.</p>
<p>KM 8-9 – ein kleiner Hoffnungsschimmer bringt wieder etwas Tempo</p>
<p>Kurz vor km8 sah ich gut 200 Meter vor mir Jann in seinem blauen Laufshirt. Dies motivierte mich dann nochmal Tempo zu machen. 19 Punkte w&#228;ren dann nat&#252;rlich wieder was anderes und die w&#252;rden mir in der tat weiterhelfen. Ich lief also von Dennis weg und sah, dass Frank gerade an Jann vorbeil&#228;uft. W&#228;r ich doch nur nicht so schnell angelaufen, dann h&#228;tte ich damit auch kein Problem gehabt &#8230; Vor dem km9 Schild war eine lange Gerade. Ich konnte fast mit dem Auge sehen wie Jann gr&#246;&#223;er bzw. dessen Vorsprung kleiner wird, aber er ist noch mindestens 100m weg, das kann man in einem Kilometer fast nicht aufholen, vor allem da meine Kr&#228;fte am Ende waren. Exakt 9 Minuten verstrichen f&#252;r die beiden Kilometer, wovon der 9. sicher schneller war.</p>
<p>KM 10 – Jeden Tag eine gute Tat</p>
<p>So nach 9,5km war mir klar dass ich Jann nicht mehr einholen kann. Damit konnte ich zumindest Dennis den Vortritt lassen und ihm seine 18 Punkte g&#246;nnen. 200m vor dem Ziel lief er auf und wir liefen nebeneinander. Kurz vor dem Ziel hab ich ihn dann vor mich reinlaufen lassen. 43:10 Minuten – Shit happens.</p>
<p>Nach dem Lauf</p>
<p>Gleich im Ziel sah ich Sven und fragte ihn nach seiner Zeit. Er ist nur knapp unter 42 Minuten gelaufen, also war auch f&#252;r ihn das Tempo zu schnell. Das war dann somit der 2. fehler heute, denn w&#228;re ich in meinem Tempo gelaufen h&#228;tte ich ihn wom&#246;glich &#252;berholt. So bin ich zumindest schlauer f&#252;r n&#228;chsten Sonntag, da stehen wieder 10km an, allerdings etwas crossig durch den Wald und mit Anstiegen (was mir eigentlich ganz gut liegt). Frank lief wie geplant gute 42 Minuten und Leonie wie geplant knapp unter 48 Minuten, also alle ohne sonderliche Ambitionen.</p>
<p>Fazit und – das Ding mit den zwei linken Socken</p>
<p>Zum lauf gibt’s wohl nichts zu sagen. Ohne den schnellen Anfang w&#228;re eine 41er Zeit drin gewesen, aber der Historiker ist immer Kl&#252;ger als der Feldherr. Die Veranstaltung an sich war nichts besonderes. Die Strecke war nicht besonders toll, gro&#223;e Kritik gibt’s f&#252;r die Anmeldung: 8,50 € kostete die Nachmeldung, doch die online Ausschreibung war erst vor ein paar Tagen online – NACH dem Anmeldeschluss. Wie sich manche trotzdem voranmelden konnten wussten wir nicht. Eines weiss ich jedoch nun sicher: Wie schon beim Mercedes Benz HM hatte ich 2 linke Socken an – das bringt mir wohl kein Gl&#252;ck, beim n&#228;chsten mal achte ich da sicher drauf!</p>
<p>Berlin Cup – aktueller Stand</p>
<p>Da Timo, unser schnellster in der AK, nicht am Start war bleibe ich vorerst mit 152 Punkten auf Platz 1. Sven kommt durch seine 20 Punkte auf 149 Punkte und ist damit nur noch 3 Punkte hinter mir. Mit einem weitern 20er w&#228;ren wir theoretisch punktgleich. Jann hat sein schlechtestes Ergebnis von 14 Punkten streichen und durch 19 Punkte ersetzen k&#246;nnen und ist somit auf 148 Punkte hochgekommen. Theoretisch k&#246;nnte sogar Jann noch an mir vorbei, da er noch einen 16 Punkte Lauf streichen kann.</p>
<p>Meine Prognose f&#252;r den n&#228;chsten Lauf:</p>
<p>Timo l&#228;uft seinen 8. Lauf und holt sich seinen 1. Platz mit 160 Punkten zur&#252;ck. Ich werde hoffentlich dahinter 2. und erh&#246;he auf 153 Punkte. Dann kommt Sven Fruth und erh&#246;ht seinerseits auf 150 Punkte. Wenn dies so geschieht, k&#246;nnte Sven maximal noch punktgleich mit mir am Ende da stehen. Sollte er vor mir sein und Timo l&#228;uft mit, stehts 152:151. Wenn Timo nicht mitl&#228;uft w&#252;rde es 153:152 stehen (vorausgesetzt ich bin vor Jann). Es wird also noch interessant!!!</p>
<p>Weitere interessante Erfahrungsberichte k&#246;nnen Sie unter <a title="Marathon Andi" href="http://www.marathon-andi.de">www.marathon-andi.de</a> lesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/5-berliner-herbstlauf-des-polizei-sv.html/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>K&#246;ln Marathon 2006 Erfahrungsbericht</title>
		<link>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/koln-marathon-2006-erfahrungsbericht.html/</link>
		<comments>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/koln-marathon-2006-erfahrungsbericht.html/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 20:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marathon24.com/?p=68</guid>
		<description><![CDATA[Alle guten Dinge sind drei, denkt man. Mit der bisher besten Vorbereitung im R&#252;cken bin ich am Freitag, zwei Tage vor dem Lauf angereist. Diesmal habe ich mich an den 2:44:59 Trainingsplan von Herbert Steffny herangewagt. Mir war von Anfang an klar, dass diese Zeit nicht realistisch war. Jedoch wollte ich bei meinem zweiten &#8220;unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Alle guten Dinge sind drei, denkt man. Mit der bisher besten Vorbereitung im R&#252;cken bin ich am Freitag, zwei Tage vor dem Lauf angereist. Diesmal habe ich mich an den 2:44:59 Trainingsplan von Herbert Steffny herangewagt. Mir war von Anfang an klar, dass diese Zeit nicht realistisch war. Jedoch wollte ich bei meinem zweiten &#8220;unter drei Stunden&#8221; Versuch auf Nummer sicher gehen. Hierzu werde ich am Ende nochmals etwas sagen. Neben einer guten Trainingsvorbereitung geh&#246;rt eine gute organisatorische zur Marathon Vorbereitung dazu. Dies beinhaltet beispielsweise alle wichtigen Utensilien auch vor Ort zur Verf&#252;gung zu haben. In Zukunft werde ich dies mit Sicherheit beherzigen. War es beim Rom Marathon noch das Hotel, das den Stressfaktor bereitet hat, so war es diesmal, die in St. Gallen gebliebene Pulsuhr von Garmin (Forerunner 301). Wer seine gesamte Vorbereitung mit einer Pulsuhr bestreitet und diese dann am Wettkampftag nicht zur Verf&#252;gung stehen hat, kann vielleicht in etwa nachvollziehen, welchen D&#228;mpfer mir dies versetzt hat. Bereits kurz nach meiner Ankunft bei meinen Eltern (diese wohnen in der N&#228;he von K&#246;ln), fing also der Stress wie gewohnt an. Der Samstag wurde nicht besser. Nachdem ich noch abends mir von meinem Bruder (dieser bestritt in K&#246;ln seinen ersten Marathon) habe versichern lassen, dass ich die Pulsuhr von meinem Neffen bekommen k&#246;nnte, erfuhr ich dann sp&#228;ter am Nachmittag, das er die Pulsuhr nicht mehr finden konnte. Es begann die Suche nach einem Ger&#228;t. Nach etlichen Telefonaten und zwei Pulsuhren mit leeren Batterien, fand sich dann doch ein funktionsf&#228;higes Ger&#228;t (danke an Marcel nochmal an dieser Stelle). Danach dauerte es auch nur noch drei Stunden bis ich verstanden hatte, wie das Ger&#228;t den Puls misst und die Stoppuhr funktioniert.</p>
<p>K&#246;ln Marathon 2006Nicht dass ich zu d&#228;mlich bin zu wissen wie man eine Pulsuhr bedient, leider ist mir zu sp&#228;t aufgefallen, dass ein Knopf nicht richtig funktionierte &#8211; leider wie man sieht relativ sp&#228;t. Nichtsdesotrotz war das Problem um neun Uhr abends gel&#246;st und ich konnte noch etwas beim Fernsehen entspannen. Sonntag dann ging alles recht problemlos. Meine Eltern und meine Freundin begleiteten mich. Wir nahmen die Strassenbahn, die uns in ca. 20 Minuten nach K&#246;ln Deutz &#8211; zum Start &#8211; brachte. Dort traffen wir auch meinen &#228;lteren Bruder, der wie vorher gesagt seinen ersten Marathon und zudem noch an seinem Geburtstag bestritt. Ich m&#246;chte an dieser Stelle bereits vorgreifen. Mein Bruder hat seinen ersten Lauf in einer grandiosen Zeit von unter 3:46 bestritten. Gratulation nochmal an dieser Stelle zu dieser fabelhaften Leistung. Nun weiter zu meinem Bericht. Kurz vor Start ging es in die mir zugeteilte rote Zone. Wir konnten noch den Einlauf der Inlinskater erleben, die auf einer Parallelstrasse den Schlusssprint absolvierten. Leider f&#252;hrte dies auch dazu, dass der Start sich um 10 Minuten verschob. Dies tat der Stimmung keinen Abbruch. K&#246;lsche Karnevalslieder liefen, die L&#228;ufer waren alle gut drauf und konnten genau wie ich den Start kaum noch erwarten. Dann endlich 10, 9, 8 …. 3, 2, 1, Startschuss! Leider f&#252;hrte die Verz&#246;gerung bei mir wieder zu dem alten Rom Problem, was mich bei der ersten Gelegenheit zu einem kurzen Boxenstopp veranlasste. Danach waren die Bedingungen perfekt. Ich &#252;berholte lange Zeit eine Vielzahl an L&#228;ufern. Ich konnte meinen Puls auf dem optimalen Niveau von 162 Schl&#228;gen pro Minute halten. Als sich das Feld lichtete ging der Puls im Schnitt 1-2 Schl&#228;ge hoch. Ich beschloss nicht langsamer zu laufen, da ich mich sehr gut f&#252;hlte &#8211; klassicher Anf&#228;ngerfehler beim dritten Marathon! Nachdem der Rom Marathon bis Kilometer 35 genial verlief war ich diesmal zu unvorsichtig. Sp&#228;ter dann schloss sich ein Marathonneuling mir an und lief die ganze Zeit hinter mir her.</p>
<p>K&#246;ln Marathon 2006Dies schien mich wahrscheinlich auch unbewusst zu motivieren schneller zu laufen als ich sollte. Im Nachhinein stellte sich auch heraus, dass dieser &#8220;Neuling&#8221; sehr viel besser drauf war als ich und ich ihn alleine davon ziehen lassen musste. Die H&#228;lfte der Strecke bestritten wir zusammen. Die Durchgangszeit lag bei 1:27 &#8211; viel zu schnell wenn man bedenkt, dass meine Halbmarathonzeit bei 1:25 liegt. Dies wurde mir auch immer mehr bewusst. Nach dem Bewusstsein, kam etwa bei Kilomter 23 auch der physische Einbruch. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich unter den ersten 50 L&#228;ufern (zumindest wenn man den Ansagen auf der Strecke glauben mag). Alles deutete auf leere Glykogenspeicher hin. Den Puls um die 160 zu halten fiel mir immer schwerer. Langsam wurde mir bewusst, dass dies mein schwerstes Rennen werden sollte. Die Kilometer zogen sich wie Kaugummi. Konnten anfangs noch meine Freunde und Verwandten auf der Strecke mich immer wieder antreiben, so wurde jetzt der Wunsch der Aufgabe immer gr&#246;sser. Wie noch nie versp&#252;rte ich den Wunsch einfach nur gehen. Lange Passagen lief man wie bei den Anstiegen bei der Tour de France weniger als einen Meter links und recht zwischen den Zuschauermengen hindurch. Hier konnte ich unm&#246;glich stehenbleiben &#8211; die Menge trieb mich an und schrie meinen Namen (jeder L&#228;ufer hatte neben seiner Startnummer auch seinen Vornamen auf dem Zettel). Zum Gl&#252;ck waren diese Abschnitte sehr lang. Die Stimmung war super.</p>
<p>K&#246;ln Marathon 2006Die Zuschauer waren alle super drauf. Das Wetter passte auch noch. Leider passte dies nicht mit meiner k&#246;rperlichen Verfassung zusammen. Die Zuschauerpassage ging zu Ende. &#8220;Jetzt ein paar Meter gehen&#8221;. Um die Kurve sah ich auch schon die Frau von meinem Bruder mit den Kindern. Ich durfte auf keinen Fall gehen, wenn ich in K&#246;ln ins Ziel kommen wollte. Mein Geist trieb meinen K&#246;rper weiter an. Bis Kilometer 39 war es eine einzige Qual. Es kam mir so vor als w&#252;rde ich nur noch dahinschleichen. Zudem hatte ich meine Pulsuhr nicht dabei, die mir die aktuelle Laufgeschwindigkeit h&#228;tte anzeigen k&#246;nnen. Kilometer 40 kam und die Strecke ging in Richtung Deutzer Br&#252;cke. Es war nun nicht mehr weit. Dann der K&#246;lner Dom &#8211; die Zuschauer feuerten mich an. Ich wusste jetzt ich schaffe es. Die letzten Meter- ich sehe das Ziel, die Zuschauer jubeln &#8211; und endlich angekommen. Die ersten Schritte im Ziel werde ich von einem Kumpel empfangen, der sich trotz duchzechter Nacht es sich hat nehmen lassen mich in K&#246;ln nach l&#228;ngerer Zeit zu treffen. Super Empfang &#8211; danke nochmal. Die Zeit: 3:05:38 (Platz 285). Drei Stunden nicht gekanckt. Dies war trotz enormer Vorbereitung zweitrangig. Jeder Marathon ist eine enorme Herausforderung und ich hatte nun auch den Dritten erfolgreich bestritten. Beim vierten Mal im Fr&#252;hjahr 2007 &#8211; ich weiss noch nicht wo dies sein wird &#8211; kommt der dritte 2:59:59 Versuch. Mal schauen, wie es dort l&#228;uft … Noch ein letztes Wort zu meinem eingangs erw&#228;hnten Trainingsplan. Mutet Euch nicht zuviel zu. Ich habe den Fehler gemacht, zu schnell zu viel zu wollen. Dies konnte nicht gutgehen. Steigert das Pensum in vern&#252;nftigen Massen und trainiert dementsprechend. Ich werde bei der n&#228;chsten Vorbereitung wieder auf den 3 Stunden Trainingsplan zur&#252;ckgreifen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/koln-marathon-2006-erfahrungsbericht.html/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>45. Volkslauf in Zehlendorf (Crosslauf)</title>
		<link>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/45-volkslauf-in-zehlendorf-crosslauf.html/</link>
		<comments>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/45-volkslauf-in-zehlendorf-crosslauf.html/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 20:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/45-volkslauf-in-zehlendorf-crosslauf.html/</guid>
		<description><![CDATA[Eine Woche nach dem vermasselten 10km Lauf in Marienfelde stand der vorletzte Berlin Cup Lauf &#252;ber 10km an. Vor meiner Verletzung hatte ich f&#252;r diesen Lauf geplant nach Plan zu trainieren und m&#246;glichst sogar nochmal unter 40 Minuten zu laufen. Doch zum einen kam eben die Verletzung ins Spiel und das es sich hier um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine Woche nach dem vermasselten 10km Lauf in Marienfelde stand der vorletzte Berlin Cup Lauf &#252;ber 10km an. Vor meiner Verletzung hatte ich f&#252;r diesen Lauf geplant nach Plan zu trainieren und m&#246;glichst sogar nochmal unter 40 Minuten zu laufen. Doch zum einen kam eben die Verletzung ins Spiel und das es sich hier um einen Crosslauf handelt hab ich auch erst ein paar Tage zuvor gesagt bekommen. Das Ziel f&#252;r diesen Lauf war klar: Ich musste vor Sven Fruth und Jann Rathenow ins Ziel kommen. Bei Jann machte ich mir keine Sorgen, da er bisher IMMER eingebrochen ist und ich bei km 6-7 &#252;berholt habe. Sven war allerdings ungef&#228;hr bei einem Zeitniveau, das ich selbst momentan auch hatte.</p>
<p>Berlin Cup Stand:</p>
<p>Nochmal kurz zur Ausgangssituation:</p>
<p>* Ich mit 152 Punkten (mit der M&#246;glichkeit l&#228;uft mit 18 Punkten durch bessere zu ersetzen<br />
* Sven mit 149 Punkten (hat noch zwei L&#228;ufe mit 17 Punkten zu streichen<br />
* Jann mit 148 Punkten (ein Lauf mit 16 Punkten und noch einen mit 18 Punkten zu streichen)<br />
* Timo Kollednig – 140 Punkte, aber nach diesem Lauf wird er 8 L&#228;ufe und 160 Punkte haben, damit die maximale Punktzahl</p>
<p>Vor dem Lauf</p>
<p>Leonie und ich sind um 10 Uhr angekommen und haben uns die Startnummern geholt. Dabei trafen wir Frank P., mit dem ich den Lauf vom Tempo her mitlaufen wollte. Wir w&#228;rmten uns gute 4km auf und sind 10 Minuten vor dem Start ins Starterfeld rein. Hier entdeckte ich alle meine Konkurrenten, meine Augen richteten sich haupts&#228;chlich auf Sven. Da die Strecke recht h&#252;gelig sein soll habe ich mir eine Zeit um 42 Minuten vorgenommen. Es soll eine k&#252;rzere und dann zwei l&#228;ngere Runden gelaufen werden.</p>
<p>Start – 1. kleine Runde und: wo ist eigentlich meine Zeit???</p>
<p>Der Startschuss f&#228;llt und es geht sofort Bergab, da wir auf einer Rodelbahn starten. Es geht recht steil &#252;ber eine Holperwiese mit vielen L&#246;chern entlang. Nach wenigen Metern sah ich Sven an mir vorbeiflitzen und dachte mir schon dass er zu schnell anl&#228;uft. Es ging dann in einer Rechtskurve in den Wald hinein, hier gab es aber Stau und so stand hier jeder erst mal ein paar Sekunden bevor es dann weiter ging, und zwar bergauf.</p>
<p>Es folgt ein stetiger Wechsel von auf und ab. Der Untergrund ist teils sehr gut belaufbar, oft aber auch mit gro&#223;en Wurzeln, Eicheln und Tannenzapfen bedeckt was oft nicht leicht zu laufen war. Nach ein paar Minuten schaute ich mal auf die Uhr, die zeigte allerdings nur die Uhrzeit an, hab vergessen die Starttaste zu dr&#252;cken. Ich bat Frank mir die n&#228;chste volle Minute anzusagen, doch er hat es wohl falsch verstanden und brachte nur ein „5:45 Minuten“, dann folgte nichts. Macht nichts dachte ich mir, denn Sven war ca. 100 Meter vor mir gut in Sicht und in welcher Zeit ich vor ihm ins Ziel komme war mir ja egal. Am Ende der ersten Runde ging es wieder auf die Rodelbahnwiese und es folgen noch zwei gr&#246;&#223;ere Runden</p>
<p>Erste gro&#223;e Runde – Aufholjagd leicht gemacht</p>
<p>Nachdem wir das Wiesenst&#252;ck gemeistert haben rief mir Frank, der keine 5 Meter hinter mir war zu „lauf ruhig vor“, doch ich sagte ihm dass ich mir das in der letzten Runde vornehmen will um die Kr&#228;fte zu sparen, was von einem mir ebenfalls bekanntem L&#228;ufer als weise Entscheidung gew&#252;rdigt wurde.</p>
<p>Ich merkte allerdings, dass ich so langsam den Abstand zu Sven verringern konnte. Vor allem bei den bergauf Abschnitten wurde der Abstand ziemlich schnell k&#252;rzer. Vom Gef&#252;hl her lief ich jetzt so bei 90% meiner Leistungsf&#228;higkeit, also recht viel mehr war nicht mehr drin. In etwa im letzten Drittel dieser Runde schloss ich dann auf Sven auf. Es bildete sich eine 8-10 L&#228;ufer starke Gruppe, wobei ich mich erst noch hinten aufhielt, da ich mich noch nicht zu fr&#252;h „zeigen“ wollte. Da es mir bei den bergauf St&#252;cken jedoch irgendwie immer einen Tick zu langsam war, kam ich dann eben doch auf gleiche H&#246;he mit Sven und ab da war Taktik angesagt. Ich machte jetzt weniger Druck, lief mal vor Sven und mal hinter ihm. Die zweite endet wie die vorangegangene und wir „durften“ wieder die Holperwiese runterlaufen.</p>
<p>Dritte Runde – Kopf an Kopf rennen und: wo bleibt eigentlich Jann?</p>
<p>Das Tempo blieb jetzt in etwa gleich, wobei ich merkte, dass Sven ab und an versuchte Druck zu machen um danach wieder Tempo rauszunehmen, womit ich keine Probleme hatte. Ich war zwar schon ziemlich nahe am Limit, aber eine Tempospritze w&#228;re immer drin gewesen. Ich hatte teilweise einen richtigen Tunnelblick. Frank z.B. lief schon ein paar Minuten neben mir, was ich aber eben erst nach ein paar Minuten bemerkte.</p>
<p>Ab dem letzten Drittel (gesch&#228;tzt, da ich ja keine Zeit wusste) versuchte ich nun endg&#252;ltig von Sven loszukommen, denn auf einen Endspurt wollte ich mich nicht einlassen. Sven war das wohl auch klar und folgte mir auf Schritt und Tritt.</p>
<p>Nach knapp 38 Minuten fragte ich Frank nach der aktuellen Zeit und ich wusste, dass es dann wohl nur noch ein guter Kilometer sein kann.</p>
<p>Eigentlich hatte ich auch erwartet dass Jann endlich auftauchen w&#252;rde, denn der sollte schon noch hinter mir bleiben, sonst wird das auch noch eng am Ende. Doch keine Spur von ihm.</p>
<p>Es folgt eine 90° Linkskurve und es geht zum letzten mal das steilste St&#252;ck hoch. Auch hier blieb Sven an mir. Doch nach dem Berg als es flacher wurde konnte ich mich endlich absetzen.</p>
<p>Der einzige der an mir blieb war in kurzem Abstand Frank. In ziemlich kurzer Zeit konnte ich dann einige Meter zwischen Sven und mich bringen was gut war, denn ich war ziemlich am Ende. Etwa drei mal dachte ich dass das Ziel nach der n&#228;chsten Kurve kommt, was aber nicht so war.</p>
<p>Als ich 100m entfernt die Kurve auf die Rodelbahn sah rief ich zu Frank hinter wie viel Abstand ich zu Sven habe. Die Antwort von „gut 40 Meter“ hat mich sehr beruhigt und da ich Jann vor mir nicht sah konnte ich die letzten 200 Meter „recht locker“, neben Frank laufen. Am Ende kam ich nach ca. 41:15 Minuten eine Sekunde vor der ersten Frau Ursula Br&#252;mmer und zwei Sekunden vor Frank ins Ziel. Sven kam dann eine gute halbe Minute sp&#228;ter ins Ziel.</p>
<p>Nach dem Lauf</p>
<p>Der erste Gedanke im Ziel war aber ganz was anderes: „wo ist Jann??“. Jann, der sonst wirklich immer eingebrochen ist hatte heute wohl einen sehr guten Tag. Er ist (offiziell) nach 40:58 Minuten ins Ziel gekommen, eine echt klasse Zeit auf dieser Strecke. Damit wird es beim Berlin Cup noch RICHTIG spannend, dazu sp&#228;ter mehr.</p>
<p>Als Leonie kam gingen wir schnell zum Auto um uns umzuziehen und Kekse zu holen. Nach einer Weile wurden die Ergebnisse ausgeh&#228;ngt. Hier muss aber irgend ein Fehler unterlaufen sein, denn so ziemlich jeder hatte eine andere Zeit gestoppt als angegeben. Ich war mir sicher unter 42:15 gelaufen zu sein, hatte aber 42:22 stehen. L&#228;ufer die weiter hinten waren hatten proportional noch mehr Abstand (Ulrike z.B. glaube ich &#252;ber eine Minute!). Da es aber nichts an den Platzierungen &#228;nderte war es eigentlich auch egal.</p>
<p>Fazit:</p>
<p>Insgesamt ein sch&#246;ner, netter, kleiner Lauf. Die Organisation war gut, die Strecke fand ich im Gegensatz zur Vorwoche viel sch&#246;ner und abwechslungsreicher. N&#228;chstes Jahr gerne wieder!</p>
<p>Berlin Cup Stand:</p>
<p>* ist und bleibt jetzt Timo Kollednigg mit 160 Punkten<br />
* Ich mit immer noch 152 Punkten (habe 18 Punkte geholt, womit ich aber nichts verbessern kann)<br />
* Jann Rathenow mit 151 Punkten (16 Punkte Lauf durch 19 Punkte Lauf ersetzt, somit 3 Punkte mehr!!!)<br />
* Sven Fruth mit 149 Punkten</p>
<p>Demnach ist es sehr wahrscheinlich dass es beim letzten Berlin Cup Lauf, einem 3,7km Crosslauf so aussehen wird: Timo l&#228;uft nicht mit, da er sicher erster ist. Jann wird ziemlich sicher erster, auf diese Distanz kann ich ihn definitiv nicht schlagen. Demnach h&#228;tte er 153 Punkte, da er noch einen 18er streichen kann. Ich muss dann zweiter werden um mit 19 Punkten ebenfalls auf 153 Punkte zu kommen! Das w&#228;re also Punktegleichstand, doch es wird noch besser: Jann und ich h&#228;tten dann jeweils 2&#215;20 Punkte, 4&#215;19 Punkte und 2&#215;18 Punkte. Somit w&#228;ren wir beide mit gleichen Werten auf dem 2. Platz!!!</p>
<p>Sollte au&#223;er Jann keiner dabei sein beim n&#228;chsten Lauf kann ich ja auch etwas riskieren und Jann hinterherlaufen. Sollte es mich „zerrei&#223;en“ kann mir punkte m&#228;&#223;ig ja nichts passieren, doch sollte ich doch mitkommen k&#246;nnte ich vielleicht noch alleiniger 2. werden (wovon ich aber eher nicht ausgehe).</p>
<p>Das ist doch mal spannend <img src='http://www.marathon24.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Der letzte Lauf ist dann am 29.10., also in genau zwei Wochen!!!</p>
<p>Weitere interessante Erfahrungsberichte k&#246;nnen Sie unter <a title="Marathon Andi" href="http://www.marathon-andi.de">www.marathon-andi.de</a> lesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marathon24.com/wettkampfe/laeufe/45-volkslauf-in-zehlendorf-crosslauf.html/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die 30 Kilometer Schallmauer &#8211; Start der reinen Fettverbrennung</title>
		<link>http://www.marathon24.com/wettkampfe/psychologie/die-30-kilometer-schallmauer-start-der-reinen-fettverbrennung.html/</link>
		<comments>http://www.marathon24.com/wettkampfe/psychologie/die-30-kilometer-schallmauer-start-der-reinen-fettverbrennung.html/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 20:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marathon24.com/?p=65</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Nach 30 Kilometer ging nichts mehr&#8221;. Diese Erfahrung machen viele L&#228;ufer sp&#228;testens bei ihrem ersten Marathonlauf. Man f&#252;hlt sich eventuell vorher noch ganz gut, hat zwei Drittel der Strecke bereits gut bew&#228;ltigt, bevor der &#8220;Mann mit dem Hammer&#8221; kommt. Das &#8220;Laufen gegen die Wand&#8221; wie es von vielen L&#228;ufern auch bezeichnet wird f&#252;hrt zu einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8220;Nach 30 Kilometer ging nichts mehr&#8221;. Diese Erfahrung machen viele L&#228;ufer sp&#228;testens bei ihrem ersten Marathonlauf. Man f&#252;hlt sich eventuell vorher noch ganz gut, hat zwei Drittel der Strecke bereits gut bew&#228;ltigt, bevor der &#8220;Mann mit dem Hammer&#8221; kommt. Das &#8220;Laufen gegen die Wand&#8221; wie es von vielen L&#228;ufern auch bezeichnet wird f&#252;hrt zu einem dramatischen Erm&#252;dungsschub. Grund hierf&#252;r ist die Leerung der Glykogenspeicher.</p>
<p style="text-align: justify;">Glykogen wird durch die Umwandlung von Kohlenhydraten gebildet und liefert schnell Energie. L&#228;ufer k&#246;nnen ungef&#228;hr 2000 kcal an Glykogen im K&#246;rper speichern. Dies reicht jedoch lediglich f&#252;r etwas &#252;ber 30 Kilometer. Den meisten L&#228;ufern f&#228;llt das Laufen an diesem Punkt merklich schwieriger. Wenn das Glykogen in den Speichern zur Neige geht, muss der K&#246;rper zur Energiegewinnung Fett verbrennen, das jedoch nicht so effizient verbrannt werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Ziel des Marathon-Trainings sollte es daher sein, die begrenzten Glykogenspeicher zu vergr&#246;ssern, damit der Leistungseinbruch beim Aufbrauchen der Reserven nicht so drastisch empfunden wird. Nicht jeder L&#228;ufer muss jedoch zwangsl&#228;ufig diese Erfahrung machen. Neben dem Gewicht und dem Fettanteil im K&#246;rper sind vor allem die Laufgeschwindigkeit und der pers&#246;nliche Trainingszustand Faktoren die einen Einfluss darauf haben k&#246;nnen. Entscheidend ist auch die mentale St&#228;rke des L&#228;ufers diesen Punkt zu &#252;berwinden. Dabei kann es hilfreich sein, wenn man im bereits im Training l&#228;ngere L&#228;ufe alleine absolviert hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marathon24.com/wettkampfe/psychologie/die-30-kilometer-schallmauer-start-der-reinen-fettverbrennung.html/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Endorphinaussch&#252;ttung stimuliert das Training</title>
		<link>http://www.marathon24.com/wettkampfe/psychologie/endorphinausschuttung-stimuliert-das-training.html/</link>
		<comments>http://www.marathon24.com/wettkampfe/psychologie/endorphinausschuttung-stimuliert-das-training.html/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 20:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marathon24.com/?p=64</guid>
		<description><![CDATA[Endorphine sind f&#252;r das unter der Bezeichnung &#8220;runner&#8217;s high&#8221; bekannte Ph&#228;nomen verantwortlich. Sie werden auch als endogene Opiode bezeichnet und kommen innerhalb sowie au&#223;erhalb des zentralen Nervensystems vor. Das k&#246;rpereigene Beta-Endorphin wird &#252;berwiegend im Vorder- und Hinterlappen der Hypophyse gebildet und kann durch verschiedene exogene und endogene Stimuli freigesetzt werden. Beta-Endorphin beeinflusst unmittelbar die Reaktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Endorphine sind f&#252;r das unter der Bezeichnung &#8220;runner&#8217;s high&#8221; bekannte Ph&#228;nomen verantwortlich. Sie werden auch als endogene Opiode bezeichnet und kommen innerhalb sowie au&#223;erhalb des zentralen Nervensystems vor. Das k&#246;rpereigene Beta-Endorphin wird &#252;berwiegend im Vorder- und Hinterlappen der Hypophyse gebildet und kann durch verschiedene exogene und endogene Stimuli freigesetzt werden. Beta-Endorphin beeinflusst unmittelbar die Reaktion auf eine physische sowie psychische Beanspruchung durch eine Verminderung der Schmerzintensit&#228;t und Erh&#246;hung der Schmerztoleranz. Dieses Hochgef&#252;hl kann bei besonders ambitionierten L&#228;ufern zu Suchterscheinungen f&#252;hren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Trainingsentzug kann dabei sogar hormonelle Regulationsst&#246;rungen aufgrund von Entzugserscheinungen von Endorphinen im Organismus verursachen. Eine weitere Gefahr besteht in der verminderten Wahrnehmung von k&#246;rpereigenen Schutzmechanismen. Wenn Athleten Erm&#252;dungserscheinungen oder andere Warnsignale des K&#246;rpers als Konsequenz der Endorphinzufuhr nicht mehr realisieren besteht das Risiko einer ernsthaften Sportverletzung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marathon24.com/wettkampfe/psychologie/endorphinausschuttung-stimuliert-das-training.html/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gl&#252;cksgef&#252;hle entstehen beim Runners High</title>
		<link>http://www.marathon24.com/wettkampfe/psychologie/glucksgefuhle-entstehen-beim-runners-high.html/</link>
		<comments>http://www.marathon24.com/wettkampfe/psychologie/glucksgefuhle-entstehen-beim-runners-high.html/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 20:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marathon24.com/?p=63</guid>
		<description><![CDATA[Regelm&#228;&#223;ig Sporttreibende haben es eventuell schon das ein oder andere Mal erlebt. Schmerzen verschwinden w&#228;hrend der sportlichen Bet&#228;tigung und man erlebt ein vor&#252;bergehendes Gl&#252;cksgef&#252;hl. Das Verschwinden von Erm&#252;dungserscheinungen, wird durch eine erh&#246;hte Endorphinaussch&#252;ttung verursacht. Der K&#246;rper entwickelt dabei eine h&#246;here S&#228;uretoleranz und kann dadurch eine h&#246;here Leistungsf&#228;higkeit entwickeln.
Wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit dem Ph&#228;nomen auseinandergesetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Regelm&#228;&#223;ig Sporttreibende haben es eventuell schon das ein oder andere Mal erlebt. Schmerzen verschwinden w&#228;hrend der sportlichen Bet&#228;tigung und man erlebt ein vor&#252;bergehendes Gl&#252;cksgef&#252;hl. Das Verschwinden von Erm&#252;dungserscheinungen, wird durch eine erh&#246;hte Endorphinaussch&#252;ttung verursacht. Der K&#246;rper entwickelt dabei eine h&#246;here S&#228;uretoleranz und kann dadurch eine h&#246;here Leistungsf&#228;higkeit entwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit dem Ph&#228;nomen auseinandergesetzt haben beschreiben das Ph&#228;nomen, dass der Sporttreibende erlebt als einen euphorischen Zustand, der unerwartet eintritt und das Wohlbefinden enorm steigert. Teilweise werden sogar drogen&#228;hnliche Erfahrungen gemacht. Die Umgebung wird intensiver wahrgenommen und man erlebt man ein &#8220;Gleiten durch Raum und Zeit&#8221;. Obwohl die individuellen Erfahrungen sehr stark von den Ergebnissen dieser Untersuchungen abweichen k&#246;nnen, werden &#228;hnliche Erfahrungen immer wieder von L&#228;ufern berichtet.</p>
<p>Wie dieser Zustand zu erreichen ist, fragen sich viele L&#228;ufer. Leider scheint es daf&#252;r kein Patentrezept zu geben. Die Belastung sollte auf jeden Fall l&#228;nger als eine halbe Stunde sein und dabei nicht bei h&#246;chster Intensit&#228;t erfolgen. Ob man den Zustand dann erreicht ist dann jedoch Gl&#252;ckssache.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marathon24.com/wettkampfe/psychologie/glucksgefuhle-entstehen-beim-runners-high.html/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
