Rom Marathon Bericht: marathon24.com - Team (Carlos)
Bereits die Anreise nach Rom erwies sich als sehr stressig. Nachdem ich am Freitag abend erst wieder um ca. 23 Uhr von einer Dienstreise zurückgekehrt war, stellte sich ein “kleines” Problem ein. Der Rückflug war nicht wie ursprünglich geplant am 27. März angesetzt, sondern irrtümlich für den 27. April gebucht. Nach zwei stressigen Telefonaten mit der Airline konnte ich zunächst keine Lösung finden und entschied mich dazu mit schlechtem Gefühl schlafen zu gehen, da ich für meinen Flug nach Rom bereits wieder um 4 Uhr morgens aufstehen musste.
Am nächsten am Flughafen angekommen suchte ich zunächst einen Schalter der Airline auf. Hier hatte ich dann mehr Glück. Man konnte mir aus Kulanz dann für 200 Schweizer Franken Aufschlag eine Umbuchung des Fluges anbieten. Dies nahm ich sofort dankend an.
Im Hotel angekommen, ging der Ärger schon weiter. Obwohl ich ein vier Sterne Hotel gebucht hatte (wohlwissend, dass vier Sterne in Italien nicht unbedingt vier Sterne sind), waren dort so viele Mängel in dem Zimmer, die beanstandet werden mussten, dass ich an dieser Stelle auf eine detaillierte Schilderung verzichte. Nur soviel: Ich würde jedem vom Hotel “La Griffe” in Rom in Zukunft abraten.
Da ich bereits morgens in Rom angekommen war, hatte ich noch Gelegenheit einen Spaziergang durch die Stadt zu machen. Ich hatte mich dann auch um 16 Uhr mit Chris an den Spanischen Treppen verabredet. Den Abend haben wir dann noch bei einem Italiener in der Nähe vom Pantheon ausklingen lassen. Ich war dann später um ca. 22 Uhr zu Hause.
Der Marathon am nächsten Tag war bereits auf 9.15 Uhr angelegt. Wir hatten das Glück das an diesem Tag die Uhr auch eine Stunde vorgestellt wurde und dadurch nochmal eine Stunde Schlaf wegfiel. Wissenschaftliche Studien belegen ja, dass der Körper Schlafmangel innerhalb von kürzester Zeit kompensieren kann. So reichten dann auch mir ca. 7 Stunden Schlaf um ausgeruht den Wettkampf anzugehen.
24. Wuhletallauf am 22.04.2006 - 4. Lauf Berlin Cup
Der Wuhletallauf ist der erste Berlin Cup (BC) Lauf, den ich 2006 bestreite. Es sind 15km zu laufen, die erste Runde 1,8km und dann noch 5x 2,6km + Zielgerade sind zu absolvieren.
Ich habe mich mit Frank P. aus dem SCC Forum um 8.15 Uhr am Ernst-Reuter-Platz verabredet, von dort aus sind wir dann zum Lauf gefahren.
Um kurz vor 9 Uhr waren wir dort, haben unsere Startnummern geholt und sind noch ein bisschen die Strecke abgegangen, netterweise trafen wir – mitten im Wohngebiet – zwei Rehe, die sich hinter 2 Bäumen versteckten.
Vor dem Start trafen wir noch ein paar Läufer vom ForumTeam und um 9.50 Uhr liefen Frank und ich noch ein bisschen um uns aufzuwärmen.
Da am nächsten Tag ein 32km Trainingslauf ansteht habe ich mir vorgenommen den Lauf als schnelle Trainingseinheit zu nutzen und wollte knapp unter 1:10 Stunden laufen, also etwa einen 4:40er Schnitt.
10 Uhr – Start
Ich stellte mich ungefähr in die Mitte des ca. 110 starken Läuferfeldes um die vorderen Läufer nicht zu behindern.
Startschuss – und auf geht es zur ersten 1,8km Runde. Es geht nach einer Linkskurve an der Wuhle entlang auf einem Feldweg. Später kommt ein kurzer und gemeiner Anstieg, bei dem ich ein paar Läufer überholen konnte.
Daraufhin kam ein, mit Split bestreuter Weg und nach einer Rechtskurve in einen kleinen Weg durch den Wald war das Ende der ersten Runde vorbei. Jetzt waren noch 5×2,6km zu laufen.
Der Anfang dieser Runden ist gleich, nur der Anstieg Anfangs ist nicht mehr dabei. Nach dem schönen Weg geht es dann statt rechts, links einen etwas längeren, leichten Anstieg hoch, teilweise mit großen Kieselsteinen, teilweise mit Betonplatten am Boden versehen.
Danach kam ein kurzes Stück Asphalt und nach einer weiteren Rechtskurve ging es wieder über eine Wiese, noch ein bisschen durch den Wald und schon war eine Runde zu Ende.
Nachdem ich in der ersten Runde noch einige Läufer überholt habe, ging das in der zweiten Runde noch so weiter. Mein Tempo hatte ich gut gefunden und lief in etwa einen 4:35er Schnitt. Ende der zweiten Runde bin ich auf einen Läufer aufgelaufen, der jedes mal wenn ich an ihm dran war kurz beschleunigte. Dies machte er ein paar mal bis er selbst auf einen anderen Läufer aufgelaufen ist. Dort nutzte ich die Chance und habe beide überholt. Dies war dann auch der letzte Überholvorgang des Laufes, denn ab jetzt war keiner mehr in Reichweite.
In der dritten Runde habe ich noch GöGa und Harriersand vom ForumTeam überrundet. Ich lief jede Runde in ca. 12 Minuten, trank jedesmal einen kleinen Schluck Wasser und schwitzte vor mich hin, da es doch ziemlich warm wurde.
In der vierten Runde wurde ich dann von Tobias (alias Pnurmi im Forum) überrundet, der den Lauf am Ende mit knapp 2 Minuten Vorsprung gewann!!! Ein Eichhörnchen, das über den Weg lief, war danach allerdings das aufregendste in dieser Runde.
In Runde 5 merkte ich dann kurz vor dem Anstieg (der jetzt schon anstrengender wurde), dass hinter mir einer herangeschlichen ist, der mich noch überholen wollte. Da ich sowas aber gar nicht leiden kann hab ich das Tempo noch etwas angezogen und konnte einen Vorsprung von 6 Sekunden über die Ziellinie retten. Am Ende hatte ich ungefähr 1:09:15 Stunden benötigt und habe wie ich später erfahren habe 20 Punkte für den Berlin Cup geholt (also war ich von den teilnehmenden Berlin Cup Läufern heute der 1. in meiner Altersklasse, der zweite bekommt 19, der dritte 18 Punkte u.s.w.) und wurde sogar 3. in der MHK insgesamt.
Frank ist mit seinen 1:03 auch zufrieden gewesen, der läuft am Tag darauf sogar noch den Halbmarathon im Spreewald.
Nach dem Lauf fing dann pünktlich der Regen an und wir fuhren nach Hause.
Fazit: Ein schöner kleiner, gut organisierter Lauf (5€ trotz Nachmeldung!!!). Auf jeden Fall empfehlenswert!
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30. Paris Marathon am 09.04.2006 - Sightseeing mit Bestzeitfaktor
Vorwort
Bereits mitte 2005 hatten Leonie und ich uns entschlossen dort teilzunehmen. Zum einen da Paris wohl immer eine Reise Wert ist und zum anderen wegen dem 30. Marathonjubiläum, bei dem wir davon ausgingen dass man vielleicht das ein oder andere Geschenk bekommen kann.
Wir sind am Mittwoch Abend um 00.20 Uhr in unserem Hotel angekommen.
Wir hatten dann 3 wunderbare Tage mit tollstem, wolkenlosem Himmel. Wir waren oben beim Eiffelturm, machten eine Stadtrundfahrt mit dem Bus und sahen uns noch ein paar schöne Eckchen der Stadt an.
Am Samstag vor dem Lauf trafen wir uns mit Martin (alias Nomade2015 aus dem Berliner Marathonforum) in der nähe der schönen Kirche Sacrè Coeur. Dort gab es dann Pizza und Lasagne für uns. Claudia (alias Iamon), die auch vor Ort war, schaffte es leider nicht mehr zu uns zukommen. Nach dem Essen gingen wir dann gegen 20 Uhr zum Hotel zurück, da wir aufgrund der langen Tage davor schon ziemlich müde waren.
Vor dem Lauf
*ringring* *ringring* - es ist 5:30 und der Wecker klingelt. Naja mir egal, denn ich war bereits um 4:30 Uhr hellwach, ich war total aufgeregt und dass bei meinem 16. Marathon. Es war überall angekündigt dass wir ja nur einen Sightseeinglauf um die 4-4:30 Stunden machen wollen, doch in wirklichkeit hatten wir vor, die 3:40 zu knacken.
Die Vorraussetzungen an sich waren eigentlich super, ich lief in den Wochen zuvor so viel wie sonst nie vor einem Marathon, stellte eine 10km Bestzeit auf und lief 7 Läufer über 30km. Leonie lief am Sonntag davor eine super Halbmarathonbestzeit über 1:40:54 in Berlin.
Contra zu den 3:40 sprechen dass der Halbmarathon eben erst vor einer Woche war und die Regenerationszeit entsprechend kurz war und zudem lief ich in der Woche davor mit 105km die meisten km in einer Woche. Thema Tapering also Fehlanzeige…
Wir sind dann nach einem gemütlichen Toast-mit-Honig-Frühstück um kurz nach 7 Uhr mit unserem ganzen Gepäck (3 Rucksäcke *g*) zum Bus gegangen, der glücklicherweise auch gleich kam. Mit diesem und 2 Metros sind wir dann bis Challe de Gaulle Etoile gefahren und sind auch schon den ersten Läufern begegnet.
Der Masse hinterher und um 7.15 Uhr waren wir dann im Zielbereich, wo die Kleiderbeutelabgabe war. Die Zeit vertrieben wir uns mit Fotos und Filme machen und um 8.15 Uhr haben wir uns umgezogen und uns noch kurz mit Martin und Claudia getroffen.
Zu viert sind wir dann zum Startbereich an die Avenue des Champs-Élysées gegangen um uns in die Startblöcke einzuteilen. Claudia lief mehr zum Spaß (kam mit 4:20 ins Ziel) und Martin wollte wenn möglich zum ersten mal unter 4 Stunden laufen (was ihm letztendlich in 3:58 gelungen ist – super Martin!)
Leonie und ich drängelten uns dann noch einen Startblock weiter vorne ein als geplant. Hier war es schon so eng, dass habe ich noch nicht mal in Berlin erlebt, doch das sollte (leider) so weitergehen.
Start – jetzt geht’s los (km1-5)
Um 8.45 war dann der Startschuss und die Läufermasse jubelte! Erstmal ging noch gar nichts, doch nach ein paar Minuten bewegten auch wir uns voran und nach guten 10 Minuten waren wir endlich an der Startlinie.
Das Gedränge war echt ein Problem, wir mussten nur überholen und viel im zick zack laufen. Soweit es ging sind wir dann am Gehweg neben der Läufermasse gelaufen. Wir haben uns viel zu weit hinten reingestellt (wir wussten nicht, ob es Kontrollen beim Startblock gab – gab es nicht…).
Auf der Champs-Elysèes ging es dann auf den Obelisken zu, bei dem viele schöne Brunnen standen. Unser Tempo haben wir in etwa gefunden, allerdings konnten wir nie konstant laufen. Mal war ne 5:20 schwierig, mal war ne 4:58 ohne Probleme wenn mal kein “Stau” war. Bei km5 waren wir nach 25:42 allerdings genau im Zeitplan.
KM6-10
Wir erwarteten nun gleich den ersten Verpflegungsstand, welcher dann bei km6 kam. Allerdings war das nicht so einfach. Es kam eine rechtskurve gefolgt von einer linkskurve. Plötzlich rennen alle nach rechts und rempeln einen fast um. Der Getränkestand war auf der rechten seiten gleich nach der ersten Kurve, total unübersichtlich. Leonie schaffte es sich zwei Fläschchen (es wurden 0,25l Flaschen gereicht – großer Pluspunkt wiederum) und wir rannten erstmal aus dem Gedränge raus um dann in Ruhe zu trinken.
Wir sind nun an der (ewig langen) Rue de Rivoli angelangt wo es erstmal nur geradeaus ging. Die Sonne schien bereits seit dem Start herunter und so langsam wurde es mir zu warm.
Zum ersten mal hatte ich jedoch einen Schwamm mitgenommen was mir unheimlich geholfen hat, so konnte ich den schweiss immer gleich aus dem Gesicht wischen. Ein weiteres Problem heute war meine Blase. Bereits im Startblock musste ich schon und vor km10 musste ich wieder kurz raus, was bei dem engen Zeitplan natürlich nicht so toll ist.
Allerdings war dieser 10. km mit 5:16 gerade noch im Limit und in 51:53 Minuten waren wir nach 10km wiederum exakt im Zeitlimit. Der km-Schnitt für 3:39:59 ist zwar 5:13 doch wir nahmen uns ne 5:10 vor, damit man noch einen mini Puffer hat.
Was bei dem Lauf auch positiv auffiel: neben den KM-Schildern war auf der Straße auch immer eine Linie als genaue km-Markierung. Ab und an standen die Schilder nämlich vor oder nach der Linie. So konnte man die Kilometer also genau stoppen (wenn man das mit der Linie nicht vergisst so wie ich, aber ich hatte ja Leonie dabei).
Nach KM10 nahmen wir unser erstes Squeezie, sowas ähnliches wie PowerGel. Beide hatten wir diese Marke noch nicht probiert, aber auf der Messe gab es kein PowerGel und im Berliner Forum war Uli (Cameron) davon immer so begeistert, dass wir beide je 4 Stück mitnahmen. Ich merkte nach dem ersten jedenfalls dass es mir nicht schadet und ich es sehr gut vertrage.
KM11-20
Ganz ehrlich gesagt: da die Strecke meiner Meinung nach nicht so suuuper toll war (also nix mit Sightseeing durch Paris und so) kann ich zu den nächsten Kilometern nur kurz folgendes sagen: Das Überholen bzw. das Gedränge ging weiter. Gerade an den Verpflegungsstationen habe ich mich in Beherrschung geübt weil die alle wie die Irren auf die Wasserflaschen gelaufen sind und dann mal liefen, mal gehen, mal standen und Läufer wie wir suchten sich Lücken wo man durchlaufen konnte. 200 Meter danach konnten wir dann meistens erst was trinken, da man noch aufpassen musste, dass man nicht auf Bananen- und Orangenschalen ausrutscht, die am Boden lagen. Die Sonne verschwand zeitweise endlich hinter den Wolken und so hatten weder Leonie noch ich bisher irgendwelche Probleme.
Bei km20 sahen wir endlich die 4 Lila Luftballons der 3:45er Pacemaker die wir nach Plan eben etwa bei Halbmarathon einholen wollten. Hier gab es dann auch das zweite Squeezie.
Halbmarathon
Bei der Halbmarathonmarke sind wir fast an den Pacern rangekommen, doch das Problem war nun, dort vorbeizukommen da hier in etwa doppelt so viele Läufer auf einem Haufen waren als sonst.
Halbmarathonzeit war ca. 1:49:40 handgestoppt und damit voll im soll!!!
So, die erste Hälfte wäre damit geschafft. Jetzt hieß es erstmal an der Gruppe um den sub3:45 Pacer vorbeizukommen. Dies wollte Leonie relativ zügig und so lief sie bei jeder Gelegenheit durch eine freie Lücke und ich folgte ihr.
Bisher war Leonie wohl zu 80% des Laufes vor mir da sie die 3:40 unbedingt schaffen wollte. Mir persönlich war es fast schon zu warm und ich machte mir so langsam sorgen und dachte an “na wenigstens Leonies Bestzeit von 3:50″ und so.
Halbmarathon – km30
Die nächsten Kilometer liefen quasi von selbst und es änderte sich leider immer noch nichts an der Überholsituation. Das zick zack laufen kostet weiterhin Kraft. Mal ist ein Kilometer um die 5 Minuten oder sogar drunter dabei, mal ist ein Kilometer um die 5:20 dabei, aber im gesamten waren wir genau im Plan.
Ab Kilometer 26 kam dann noch was nettes hinzu: Tunnel und Hügel!!! Bei ca. 26,5km ging es in einen Tunnel hinein und der war einen guten Kilometer lang. Die Läufer machten zwar Stimmung, aber jetzt lief mir die Soße so richtig runter. Es war fürchterlich warm und die Luftfeuchtigkeit fühlte sich an wie 100%. Dank der Sonnenbrille hab ich dazu auch wenig gesehen, hab mich dann einfach an Leonie orientiert die munter durch das Feld lief.
Als es aus dem Tunnel raus ging (aufwärts) kam dann zum Glück wieder ein kühler Wind entgegen wofür ich sehr dankbar war. Es kamen dann noch ein paar kürzere Tunnel (ca. 3-4 Stück) bei denen es immer auf und ab ging.
Sehr schön war an diesem Streckenabschnitt, dass man einen wunderbaren Blick auf den Eiffeltrum hatte.
Nach knapp 2:36 Stunden haben wir die 30km Marke erreicht. Die Beine waren nun schon relativ schwer bei uns beiden, aber wir glaubten daran es zu schaffen. Squeezie Nummer drei war endlich dran, ich hatte seit 3km schon sowas wie hungergefühle.
KM31-35 – Der Kampf beginnt
Die Kilometerzeiten zeigen, dass es langsam schwerer wird, wir pendeln zwischen 5:20 und 5:06 Minuten pro Kilometer. Ich rechnete uns aus, dass wir jetzt noch mit einem 5:20er Schnitt unser Ziel schaffen und jedesmal wenn wir darunter kommen einen kleinen Puffer aufbauen.
Für Leonie wurde es so langsam aber sicher schwer das Tempo zu halten, so ermutigte ich sie immer wieder, sagte bei jedem Kilometer dass es locker reicht.
Bei mir selbst lief es gut. Die Beine wurden natürlich schwerer, aber die Lunge machte gar keine Probleme, da war noch genug Luft übrig.
Nach 3:01:40 in etwa waren wir bei km35, dies war ein Schnitt von 5:12min/km. Es bleiben noch gut 38 Minuten übrig für 7,2km, also reichte uns ein 5:20er Schnitt in etwa aus, was ich so im Kopf gerechnet hatte (und es stimmte wie ich gerade nachgerechnet habe *g*).
Jetzt ging das vierte Squeezie runter, welches für die letzten Kilometer ausreichen sollte.
KM36-41 – Ermutigende Worte tun gut
Ich ermutigte Leonie jetzt bei jedem Kilometer das Tempo zu halten. Mit 5:27 bei km35 (war sicher wieder ne Verpflegungsstelle…) hatten wir den 2. langsamsten Kilometer (5:28 war bei km6 der langsamste des Laufes). Immer 3 Minuten nach dem Kilometerschild sagte ich ihr, dass gleich das nächste Schild kommt. Kurz vor km37 ging es ein zweites mal in einen Park (das erste mal zwischen KM12-15 etwa). Ich sagte ihr, dass wir in nur 15 Minuten hier durch sind, was sich ja gar nicht mehr so lange anhörte.
Die Kilometer liefen wir nun zwischen 5:14 und 5:20, im Schnitt also um die 5:17.
Ab dem Zeitpunkt als wir nur noch so 20 Minuten zu laufen hatte, sagte ich das Leonie auch alle paar Minuten wie lange es noch ist. Ich hab dann immer noch um 1-2 Minuten gelogen, damit es sich nach noch weniger anhörte.
Die 40km hatten wir nach 3:28:16 Stunden hinter uns. Ich war mir sowas von sicher dass wir es schaffen.
Ich lief jetzt fast nur noch vor Leonie. Sie machte eine super Arbeit bis km30, da ich dort wohl etwas mehr Zeit gelassen hätte, aber jetzt ging es mir Konditionell besser als ihr und ich war nun dran das Tempo zu machen.
KM41 erreichten wir nach 3:33:31 Stunden. Noch 6:28 Minuten für 2,2km, also bleibt ein 5:23er Schnitt übrig. Auch Leonie war sich nun sowas von sicher, dass ich sie sogar noch etwas einbremsen musste.
Der Letzte Kilometer - BestzeitverpulverisierungenSeit über 3:30 Stunden liefen wir im Läuferfeld von hinten nach vorne durch und das ging auch im letzten Kilometer nicht anders. Jetzt lief Leonie plötzlich wieder vor mir statt hinter mir, sie wollte die Zeit unbedingt drin habe. Jede Minute sagte ich ihr nun wie lange wir noch laufen müssen.
Es ging dann endlich aus diesem Park raus und dann auf das letzte Kopfsteinpflasterstück (es war relativ viel Kopfsteinpflaster zu laufen, allerdings war es ganz gut zu laufen, wenn es wohl doch schwerer war als normaler Teer.) Eine langgezogene rechtskurve brachte uns auf die Avenue de Foche und wir sahen schon das Zieltor vor uns.
Ich sah auf die Uhr und war mir klar, dass wir es ohne Endspurt unter 3:40 ins Ziel schaffen werden. Da eine 3:38er Zeit nicht mehr drin war sagte ich das Leonie auch und meinte nur noch “los, lauf so weiter und genieß den Zieleinlauf!!!!”.
Wir liefen dann die letzten Meter Hand in Hand um noch schöne Zieleinlauffotos zu haben.
Das Zieltor rückte näher und näher und da war es soweit, Leonie verbesserte ihre Zeit um 11, ich um 7 Minuten auf eine (auch noch sehr schöne) Zeit von 3:39:39 Stunden!!!
Nach dem Lauf
Nach dem überqueren der Ziellinie fiel mir Leonie erstmal in die Arme aus purer Freude über die neue Bestzeit. .
Wir waren super happy unser Ziel erreicht zu haben. Im Zielbereich bekamen wir dann unsere Medaille, später noch einen schönen Umhang (nicht nur so eine plastifolie, sondern ein richtig schönes Regenmäntelchen mit dem Logo vom Marathon drauf). Es waren in der Zielgasse massenhaft Essenszelte aufgebaut mit Crepes, Bratwürsten, Getränke und viel Zeug, was man sonst nicht so sieht nach einem Lauf.
Nachdem wir uns umgezogen haben sind wir dann noch ein ein Quick Restaurant (wie McDonalds, nur die französische Version) und haben uns den Bauch vollgeschlagen . Danach ging es gemütlich zum Flughafen, von welchem aus um 20 Uhr (statt 19.30) der Flieger Richtung Berlin flog. Um 22 Uhr waren wir wieder zu Hause und schwelgten noch von unserer Zeit.
Fazit
Paris ist allemal eine Reise Wert. Wir hatten 4 Tage, davon waren 3 absolut wolkenlos und der Marathontag (zum Glück) etwas bewölkt. Die Stadt ist sehr schön mit einigen Sehenswürdigkeiten. Allerdings würde ich gerne nochmal hin, denn 3 Tage Sightseeing reichen sicherlich nicht aus um viel von der Stadt zu sehen.
Der Marathon war auch sehr schön, wobei die Entscheidung schnell zu laufen die richtige war, denn “Sightseeing” hätte man hier nicht so richtig machen können. Die Strecke war bis auf den Eiffelturm und den Start/Zielbereich ohne nennenswerte Highlights (zumindest für mich). Die Zuschauerbegeisterung ist ok. Ich würde es mit München vergleichen, aber weit weg von Berlin oder New York.
Aber empfehlenswert ist der Lauf dennoch allemal, mir hat es gefallen – es war ein krönender Abschluss eines Kurzurlaubes.
Zahlen zum Lauf
Zeit netto (offiziell): 3:39:39
Leonie wurde in der Altersklasse EF 3.!!!
Ich wurde in der Altersklasse EH 61. (Gesamtzahl bei beiden hier noch nicht bekannt)
Leonie:
588. Frau von 4812 Frauen
10224 Von 30739 (real pos.) gesamt (nach brutto 11679=pos. Off) 3. von 39. In EF
Andi:
11069. von 25834 Männern
10220 von 30739 (real pos.) gesamt (nach brutto 11683=pos. Off.) 61. von 240 in EH
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20. Nachtlauf Berlin-Reinickendorf
Um 18.30 Uhr sind wir, Leonie, Jan und ich Richtung Berlin-Reinickendorf gefahren. Nachdem wir Frank P. vom Forumteam noch aufgesammelt haben, waren wir kurz nach 19 Uhr am Startort. Nun hatten wir noch eine Stunde Zeit um uns auf den 10km Lauf vorzubereiten. Als wir ankamen fing es leider zu regnen an und es wurde immer schlimmer.
Nachdem wir unsere Startnummern geholt haben, haben wir uns 20 Minuten aufgewärmt und uns dann nochmal am Auto fertig gemacht. Leonie hatte sich vorgenommen eine Bestzeit zu laufen, da ihr letzter 10km Lauf aus dem Jahr 2004 datiert. Frank wollte nicht ganz am Limit laufen, da er am Sonntag darauf in Stockholm den Marathon läuft, so habe ich beschlossen mit ihm gemeinsam zu laufen. Jan wollte unter 47 Minuten bleiben.
Start
Frank und ich reihten uns ungefähr in der 4. Startreihe ein, die anderen beiden etwas dahinter. Um 20 Uhr erfolgte dann der Startschuss. Es ging gleich gut los, der Regen hörte zum Glück etwas auf und es nieselte nur ein wenig. Ich meinte zu Frank ob wir am Anfang einen 4:10er Schnitt/km laufen wollen und er fand das gut. So liefen wir meist nebeneinander unser Tempo und machten Anfangs einige Plätze gut.
Bei km 2 sah ich leider erst die erste Markierung und stellte fest dass wir mit 7:50 Minuten etwas zu schnell waren. Wir nahmen dann etwas an Tempo heraus. Vor uns liefen die beiden führenden Frauen. Da Frank eine davon kannte und wusste dass sie schnell ist meinte er, dass er nicht schneller laufen will als die beiden. So haben wir uns an deren Fersen gehängt.
Die Strecke hatte es teilweise in sich. Zum einen war es sehr rutschig, dann waren einige Abschnitte mit fiesem Kopfsteinpflaster (noch rutschiger), Anfangs ging es oft leicht bergab und bei km4 war ein etwas langgezogener Aufstieg.
Das Tempo der beiden Frauen war ok, doch irgendwie fühlte mich mich zu locker für einen 10er. So sagte ich Frank dass ich gerne etwas schneller machen würde, er wollte aber nicht mit, so bin ich erst mal etwas vorgelaufen.
Doch viel gebracht hat es nicht, nach einem Kilometer in etwa waren die drei wieder bei mir und wir liefen wieder zu viert. Nach 20:30 Minuten waren die ersten 5km um, das Tempo liegt jetzt wie geplant bei 4:10min/km.
Da es mir jetzt sehr gut ging und ich mir so dachte, dass ich noch nie vor der ersten Frau ins Ziel kam (jaja ich weiss schon… aber irgendwelche Ziele braucht man doch
), hatte ich mir vorgenommen dies heute das erste mal zu schaffen.
Es lief weiter hervorragend. Ungefähr bei km7 schaffte ich wieder einen kleinen Vorsprung herauszulaufen, so dass ich sogar die Schritte der anderen nicht mehr hörte.
Doch bei km8 hörte ich Frank zu mir rufen „jetzt darftste am Schluss wohl nochmal alles geben Andi“. Ich nickte nur.
Für km6-8 vergingen 12:30 Minuten, also genau nach Plan.
Nach Franks zuruf jedoch wollte ich wieder Tempo machen, was aber erst mal nicht ging weil ich bei jedem Schritt weggerutscht bin.
Wir waren jetzt also wieder zu viert beim letzten Kilometer. Jetzt ging der „Endspurt“ aber richtig los. Ich zog an, merkte aber dass Frank sowie Fr. Brümmer (führende Frau hört sich ja eigentlich blöd an) mitzogen.
Bisher war es ein relativ lockerer Lauf, doch nun lief ich an der bekannten IKS. Die letzten Meter waren sehr hart, ich lief am Anschlag.
Endlich erkannte ich die Straße, wo der Start erfolgte. Bei der letzten Rechtskurve war ich 3-4 Meter vorne, jetzt passiert nichts mehr.
Ich trudelte in 41:07, Frank in 41:08 und Fr. Brümmer in 41:09 ins Ziel. Die Zweite Frau verlor lt. Ergebnisliste noch 10 Sekunden auf uns. Kann ich nicht ganz glauben, aber ich hab auch erst mal nicht nach hinten geschaut im Ziel, da ich mich zu sehr auf mich konzentrieren musste *g*.
Danach gab es Tee und sogar eine schöne Medaille, das für 7 € Startgeld!!!
Leonie und Jan kamen dann auch bald ins Ziel, sie sind die meiste Zeit zusammen gelaufen.
Leonie lief mit 46:12 Minuten eine neue Bestzeit, und Jan war mit 46:19 auch zufrieden.
Nach dem Lauf
Bei der Siegerehrung bekam Leonie noch eine Urkunde für den 2. AK Platz und ich wurde 1. in meiner Altersklasse. Zudem gab es noch einen süßen kleinen Pokal für Leonie als jüngste Teilnehmerin. Für den Berlin Cup gab es für uns jeweils 20 Punkte!
Fazit:
Ein schöner kleiner Lauf :-).
Zahlen zum Lauf:
Zeit: 41:07
Platz Gesamt: 32 von ca. 195
Platz AK: 1. von 9
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5. Berliner Herbstlauf des Polizei SV
Die Tage nach der HM-Bestzeit beim Oderbruchmarathon. 29 Tage sind seit dem Oderbruch HM vergangen. Die ersten 19 Tage sahen so aus, dass mein Oberschenkel verletzt war (so ein ziehen in Hüfthöhe) was mich zu einer kompletten Laufpause zwang. Die Tage nach der HM-Bestzeit beim Oderbruchmarathon. 29 Tage sind seit dem Oderbruch HM vergangen. Die ersten 19 Tage sahen so aus, dass mein Oberschenkel verletzt war (so ein ziehen in Hüfthöhe) was mich zu einer kompletten Laufpause zwang. Die letzten 10 Tage konnte ich dann wieder trainieren, zum Glück war nicht allzu viel der Form verloren, allerdings war an Tempo noch nicht zu denken, da der Oberschenkel noch nicht ganz fit war. Erst 1 Tag vor dem Lauf war der Oberschenkel dann – überraschend – geheilt und ich hoffte auf eine Zeit unter 42 Minuten über die 10km um wichtige Berlin Cup Punkte zu sichern.
Berlin Cup – Ausgangssituation:
Momentan bin ich mit 152 Punkten auf Platz 1 meiner Altersklasse und habe 8 Wertungsläufe. Mit guten Ergebnissen auf den letzten 3 Läufen könnte ich 2x 18 und 1×19 Punkte streichen lassen und hätte eine Chance auf maximal 155 Punkte am Ende. Den ersten Platz werde ich sicher verlieren, sobald der schnellste in meiner AK seinen 8. Lauf macht, da bekommt er immer 20 Punkte. Auf Platz 2 ist mein bisheriger schärfster Konkurrent Jann Rathenow, jetzt allerdings mit 9 Punkten Rückstand auf mich keine Gefahr mehr für mich. Durch den verpatzten Mercedes Benz HM bekam ich dafür einen neuen Konkurrenten, der mir den 2. Platz noch streitig machen kann – Sven Fruth. Aktuell 7 Läufe und 129 Punkte, wäre also mit einem 20er bei diesem Lauf bis auf 3 Punkte an mir dran. Dazu kommt, dass er bei den letzten beiden Läufen noch 2 schlechtere Läufe mit je 17 Punkten streichen lassen kann. Seine Chance somit ebenfalls auf maximal 155 Punkte. Eigentlich ist Sven etwas langsamer als ich, aber durch die lange Verletzungspause und dadurch dass ich gar nicht weiss wie er aussieht, hatte ich für diesen Lauf ein mulmiges Gefühl. Deshalb nahm ich mir auch vor das Rennen relativ schnell, möglichst ín einer guten 41er Zeit zu laufen.
Vor dem Lauf
Gegen 9 Uhr kamen Leonie, Frank und ich in Marienfelde an und besorgten unsere Startnummern. Daraufhin machten wir uns warm und ich schaute mich nach der Startnummer 342 um, da diese Sven gehört und sollte ich ihn sehen war meine Taktik hinter ihm herzulaufen. Beim Nachtlauf Reinickendorf lief er eine sehr tiefe 41er Zeit, ich hoffte dass er das an diesem Tag nicht schafft. Nach dem Einlaufen habe ich ihn dann auch wirklich im Startfeld entdeckt. Ich stellte mich mit Frank allerdings weiter vorne rein, sollte er vorbeikommen musste ich eben mitziehen.
Start – KM 1-3
Nach dem Startschuss ging es ziemlich schnell los, die ersten schnellen Schritte seit 4 Wochen, mein Oberschenkel fühlt sich ganz gut an. Nach etwa 400m zog Sven bereits an uns vorbei, ich rief Frank zu dass ich versuche an ihm dranzubleiben, verlieren habe ich ja sonst zu nichts – so kann man sich irren… Ich lief ständig direkt hinter Sven, das Tempo kam mir schon ziemlich hoch vor, da ich aber die ersten beiden Kilometerschilder nicht sah, bemerkte ich erst bei km3, dass wir unter 4min/km laufen!!! Das konnte eigentlich nicht gut gehen und es dauerte nicht mehr lange, bis ich das Tempo rausnehmen musste, meine Beine waren ok, aber die Puste war heute der limitierende Faktor.
KM 3-7 – zu schneller Anfang rächt sich immer
Bereits der 4. Kilometer war mit 4:17 Minuten deutlich langsamer, doch nicht mal dieses Tempo hielt ich bis zum Ende als machbar. Die erste Runde bin ich dann etwas unter 21 Minuten gelaufen, eigentlich ganz ok, aber ich war halt ferddich :-). Frank lief ungefähr bei Kilometer 6 wieder zu mir auf, ebenfalls hörte ich wie ein BC Läufer meiner Altersklasse hinter mir ist, der sonst definitiv langsamer ist als ich. Ich hielt mich noch etwas an Frank, aber nach etwa 800 Metern konnte ich das Tempo nicht mehr halten. 4:24 Minuten für den 7. Kilometer. Ich hatte keine Motivation mehr schneller zu laufen. Sven bekäme ich sowieso nicht mehr und Jann Rathenow, der Dauereinbrecher war noch nicht in Sicht. Dann lief Dennis auf mich auf. Mein Puls war zumindest wieder etwas runtergefahren und ich machte ihm den Vorschlag für eine kurze Zeit gegen den Wind Tempo zu machen, wenn ich den letzten Kilometer krieche hab ich wenigstens eine gute Tat getan, denn ob ich jetzt 18 oder 17 Punkte erhalten würde, wäre egal.
KM 8-9 – ein kleiner Hoffnungsschimmer bringt wieder etwas Tempo
Kurz vor km8 sah ich gut 200 Meter vor mir Jann in seinem blauen Laufshirt. Dies motivierte mich dann nochmal Tempo zu machen. 19 Punkte wären dann natürlich wieder was anderes und die würden mir in der tat weiterhelfen. Ich lief also von Dennis weg und sah, dass Frank gerade an Jann vorbeiläuft. Wär ich doch nur nicht so schnell angelaufen, dann hätte ich damit auch kein Problem gehabt … Vor dem km9 Schild war eine lange Gerade. Ich konnte fast mit dem Auge sehen wie Jann größer bzw. dessen Vorsprung kleiner wird, aber er ist noch mindestens 100m weg, das kann man in einem Kilometer fast nicht aufholen, vor allem da meine Kräfte am Ende waren. Exakt 9 Minuten verstrichen für die beiden Kilometer, wovon der 9. sicher schneller war.
KM 10 – Jeden Tag eine gute Tat
So nach 9,5km war mir klar dass ich Jann nicht mehr einholen kann. Damit konnte ich zumindest Dennis den Vortritt lassen und ihm seine 18 Punkte gönnen. 200m vor dem Ziel lief er auf und wir liefen nebeneinander. Kurz vor dem Ziel hab ich ihn dann vor mich reinlaufen lassen. 43:10 Minuten – Shit happens.
Nach dem Lauf
Gleich im Ziel sah ich Sven und fragte ihn nach seiner Zeit. Er ist nur knapp unter 42 Minuten gelaufen, also war auch für ihn das Tempo zu schnell. Das war dann somit der 2. fehler heute, denn wäre ich in meinem Tempo gelaufen hätte ich ihn womöglich überholt. So bin ich zumindest schlauer für nächsten Sonntag, da stehen wieder 10km an, allerdings etwas crossig durch den Wald und mit Anstiegen (was mir eigentlich ganz gut liegt). Frank lief wie geplant gute 42 Minuten und Leonie wie geplant knapp unter 48 Minuten, also alle ohne sonderliche Ambitionen.
Fazit und – das Ding mit den zwei linken Socken
Zum lauf gibt’s wohl nichts zu sagen. Ohne den schnellen Anfang wäre eine 41er Zeit drin gewesen, aber der Historiker ist immer Klüger als der Feldherr. Die Veranstaltung an sich war nichts besonderes. Die Strecke war nicht besonders toll, große Kritik gibt’s für die Anmeldung: 8,50 € kostete die Nachmeldung, doch die online Ausschreibung war erst vor ein paar Tagen online – NACH dem Anmeldeschluss. Wie sich manche trotzdem voranmelden konnten wussten wir nicht. Eines weiss ich jedoch nun sicher: Wie schon beim Mercedes Benz HM hatte ich 2 linke Socken an – das bringt mir wohl kein Glück, beim nächsten mal achte ich da sicher drauf!
Berlin Cup – aktueller Stand
Da Timo, unser schnellster in der AK, nicht am Start war bleibe ich vorerst mit 152 Punkten auf Platz 1. Sven kommt durch seine 20 Punkte auf 149 Punkte und ist damit nur noch 3 Punkte hinter mir. Mit einem weitern 20er wären wir theoretisch punktgleich. Jann hat sein schlechtestes Ergebnis von 14 Punkten streichen und durch 19 Punkte ersetzen können und ist somit auf 148 Punkte hochgekommen. Theoretisch könnte sogar Jann noch an mir vorbei, da er noch einen 16 Punkte Lauf streichen kann.
Meine Prognose für den nächsten Lauf:
Timo läuft seinen 8. Lauf und holt sich seinen 1. Platz mit 160 Punkten zurück. Ich werde hoffentlich dahinter 2. und erhöhe auf 153 Punkte. Dann kommt Sven Fruth und erhöht seinerseits auf 150 Punkte. Wenn dies so geschieht, könnte Sven maximal noch punktgleich mit mir am Ende da stehen. Sollte er vor mir sein und Timo läuft mit, stehts 152:151. Wenn Timo nicht mitläuft würde es 153:152 stehen (vorausgesetzt ich bin vor Jann). Es wird also noch interessant!!!
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Köln Marathon 2006 Erfahrungsbericht
Alle guten Dinge sind drei, denkt man. Mit der bisher besten Vorbereitung im Rücken bin ich am Freitag, zwei Tage vor dem Lauf angereist. Diesmal habe ich mich an den 2:44:59 Trainingsplan von Herbert Steffny herangewagt. Mir war von Anfang an klar, dass diese Zeit nicht realistisch war. Jedoch wollte ich bei meinem zweiten “unter drei Stunden” Versuch auf Nummer sicher gehen. Hierzu werde ich am Ende nochmals etwas sagen. Neben einer guten Trainingsvorbereitung gehört eine gute organisatorische zur Marathon Vorbereitung dazu. Dies beinhaltet beispielsweise alle wichtigen Utensilien auch vor Ort zur Verfügung zu haben. In Zukunft werde ich dies mit Sicherheit beherzigen. War es beim Rom Marathon noch das Hotel, das den Stressfaktor bereitet hat, so war es diesmal, die in St. Gallen gebliebene Pulsuhr von Garmin (Forerunner 301). Wer seine gesamte Vorbereitung mit einer Pulsuhr bestreitet und diese dann am Wettkampftag nicht zur Verfügung stehen hat, kann vielleicht in etwa nachvollziehen, welchen Dämpfer mir dies versetzt hat. Bereits kurz nach meiner Ankunft bei meinen Eltern (diese wohnen in der Nähe von Köln), fing also der Stress wie gewohnt an. Der Samstag wurde nicht besser. Nachdem ich noch abends mir von meinem Bruder (dieser bestritt in Köln seinen ersten Marathon) habe versichern lassen, dass ich die Pulsuhr von meinem Neffen bekommen könnte, erfuhr ich dann später am Nachmittag, das er die Pulsuhr nicht mehr finden konnte. Es begann die Suche nach einem Gerät. Nach etlichen Telefonaten und zwei Pulsuhren mit leeren Batterien, fand sich dann doch ein funktionsfähiges Gerät (danke an Marcel nochmal an dieser Stelle). Danach dauerte es auch nur noch drei Stunden bis ich verstanden hatte, wie das Gerät den Puls misst und die Stoppuhr funktioniert.
Köln Marathon 2006Nicht dass ich zu dämlich bin zu wissen wie man eine Pulsuhr bedient, leider ist mir zu spät aufgefallen, dass ein Knopf nicht richtig funktionierte - leider wie man sieht relativ spät. Nichtsdesotrotz war das Problem um neun Uhr abends gelöst und ich konnte noch etwas beim Fernsehen entspannen. Sonntag dann ging alles recht problemlos. Meine Eltern und meine Freundin begleiteten mich. Wir nahmen die Strassenbahn, die uns in ca. 20 Minuten nach Köln Deutz - zum Start - brachte. Dort traffen wir auch meinen älteren Bruder, der wie vorher gesagt seinen ersten Marathon und zudem noch an seinem Geburtstag bestritt. Ich möchte an dieser Stelle bereits vorgreifen. Mein Bruder hat seinen ersten Lauf in einer grandiosen Zeit von unter 3:46 bestritten. Gratulation nochmal an dieser Stelle zu dieser fabelhaften Leistung. Nun weiter zu meinem Bericht. Kurz vor Start ging es in die mir zugeteilte rote Zone. Wir konnten noch den Einlauf der Inlinskater erleben, die auf einer Parallelstrasse den Schlusssprint absolvierten. Leider führte dies auch dazu, dass der Start sich um 10 Minuten verschob. Dies tat der Stimmung keinen Abbruch. Kölsche Karnevalslieder liefen, die Läufer waren alle gut drauf und konnten genau wie ich den Start kaum noch erwarten. Dann endlich 10, 9, 8 …. 3, 2, 1, Startschuss! Leider führte die Verzögerung bei mir wieder zu dem alten Rom Problem, was mich bei der ersten Gelegenheit zu einem kurzen Boxenstopp veranlasste. Danach waren die Bedingungen perfekt. Ich überholte lange Zeit eine Vielzahl an Läufern. Ich konnte meinen Puls auf dem optimalen Niveau von 162 Schlägen pro Minute halten. Als sich das Feld lichtete ging der Puls im Schnitt 1-2 Schläge hoch. Ich beschloss nicht langsamer zu laufen, da ich mich sehr gut fühlte - klassicher Anfängerfehler beim dritten Marathon! Nachdem der Rom Marathon bis Kilometer 35 genial verlief war ich diesmal zu unvorsichtig. Später dann schloss sich ein Marathonneuling mir an und lief die ganze Zeit hinter mir her.
Köln Marathon 2006Dies schien mich wahrscheinlich auch unbewusst zu motivieren schneller zu laufen als ich sollte. Im Nachhinein stellte sich auch heraus, dass dieser “Neuling” sehr viel besser drauf war als ich und ich ihn alleine davon ziehen lassen musste. Die Hälfte der Strecke bestritten wir zusammen. Die Durchgangszeit lag bei 1:27 - viel zu schnell wenn man bedenkt, dass meine Halbmarathonzeit bei 1:25 liegt. Dies wurde mir auch immer mehr bewusst. Nach dem Bewusstsein, kam etwa bei Kilomter 23 auch der physische Einbruch. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich unter den ersten 50 Läufern (zumindest wenn man den Ansagen auf der Strecke glauben mag). Alles deutete auf leere Glykogenspeicher hin. Den Puls um die 160 zu halten fiel mir immer schwerer. Langsam wurde mir bewusst, dass dies mein schwerstes Rennen werden sollte. Die Kilometer zogen sich wie Kaugummi. Konnten anfangs noch meine Freunde und Verwandten auf der Strecke mich immer wieder antreiben, so wurde jetzt der Wunsch der Aufgabe immer grösser. Wie noch nie verspürte ich den Wunsch einfach nur gehen. Lange Passagen lief man wie bei den Anstiegen bei der Tour de France weniger als einen Meter links und recht zwischen den Zuschauermengen hindurch. Hier konnte ich unmöglich stehenbleiben - die Menge trieb mich an und schrie meinen Namen (jeder Läufer hatte neben seiner Startnummer auch seinen Vornamen auf dem Zettel). Zum Glück waren diese Abschnitte sehr lang. Die Stimmung war super.
Köln Marathon 2006Die Zuschauer waren alle super drauf. Das Wetter passte auch noch. Leider passte dies nicht mit meiner körperlichen Verfassung zusammen. Die Zuschauerpassage ging zu Ende. “Jetzt ein paar Meter gehen”. Um die Kurve sah ich auch schon die Frau von meinem Bruder mit den Kindern. Ich durfte auf keinen Fall gehen, wenn ich in Köln ins Ziel kommen wollte. Mein Geist trieb meinen Körper weiter an. Bis Kilometer 39 war es eine einzige Qual. Es kam mir so vor als würde ich nur noch dahinschleichen. Zudem hatte ich meine Pulsuhr nicht dabei, die mir die aktuelle Laufgeschwindigkeit hätte anzeigen können. Kilometer 40 kam und die Strecke ging in Richtung Deutzer Brücke. Es war nun nicht mehr weit. Dann der Kölner Dom - die Zuschauer feuerten mich an. Ich wusste jetzt ich schaffe es. Die letzten Meter- ich sehe das Ziel, die Zuschauer jubeln - und endlich angekommen. Die ersten Schritte im Ziel werde ich von einem Kumpel empfangen, der sich trotz duchzechter Nacht es sich hat nehmen lassen mich in Köln nach längerer Zeit zu treffen. Super Empfang - danke nochmal. Die Zeit: 3:05:38 (Platz 285). Drei Stunden nicht gekanckt. Dies war trotz enormer Vorbereitung zweitrangig. Jeder Marathon ist eine enorme Herausforderung und ich hatte nun auch den Dritten erfolgreich bestritten. Beim vierten Mal im Frühjahr 2007 - ich weiss noch nicht wo dies sein wird - kommt der dritte 2:59:59 Versuch. Mal schauen, wie es dort läuft … Noch ein letztes Wort zu meinem eingangs erwähnten Trainingsplan. Mutet Euch nicht zuviel zu. Ich habe den Fehler gemacht, zu schnell zu viel zu wollen. Dies konnte nicht gutgehen. Steigert das Pensum in vernünftigen Massen und trainiert dementsprechend. Ich werde bei der nächsten Vorbereitung wieder auf den 3 Stunden Trainingsplan zurückgreifen.
45. Volkslauf in Zehlendorf (Crosslauf)
Eine Woche nach dem vermasselten 10km Lauf in Marienfelde stand der vorletzte Berlin Cup Lauf über 10km an. Vor meiner Verletzung hatte ich für diesen Lauf geplant nach Plan zu trainieren und möglichst sogar nochmal unter 40 Minuten zu laufen. Doch zum einen kam eben die Verletzung ins Spiel und das es sich hier um einen Crosslauf handelt hab ich auch erst ein paar Tage zuvor gesagt bekommen. Das Ziel für diesen Lauf war klar: Ich musste vor Sven Fruth und Jann Rathenow ins Ziel kommen. Bei Jann machte ich mir keine Sorgen, da er bisher IMMER eingebrochen ist und ich bei km 6-7 überholt habe. Sven war allerdings ungefähr bei einem Zeitniveau, das ich selbst momentan auch hatte.
Berlin Cup Stand:
Nochmal kurz zur Ausgangssituation:
* Ich mit 152 Punkten (mit der Möglichkeit läuft mit 18 Punkten durch bessere zu ersetzen
* Sven mit 149 Punkten (hat noch zwei Läufe mit 17 Punkten zu streichen
* Jann mit 148 Punkten (ein Lauf mit 16 Punkten und noch einen mit 18 Punkten zu streichen)
* Timo Kollednig – 140 Punkte, aber nach diesem Lauf wird er 8 Läufe und 160 Punkte haben, damit die maximale Punktzahl
Vor dem Lauf
Leonie und ich sind um 10 Uhr angekommen und haben uns die Startnummern geholt. Dabei trafen wir Frank P., mit dem ich den Lauf vom Tempo her mitlaufen wollte. Wir wärmten uns gute 4km auf und sind 10 Minuten vor dem Start ins Starterfeld rein. Hier entdeckte ich alle meine Konkurrenten, meine Augen richteten sich hauptsächlich auf Sven. Da die Strecke recht hügelig sein soll habe ich mir eine Zeit um 42 Minuten vorgenommen. Es soll eine kürzere und dann zwei längere Runden gelaufen werden.
Start – 1. kleine Runde und: wo ist eigentlich meine Zeit???
Der Startschuss fällt und es geht sofort Bergab, da wir auf einer Rodelbahn starten. Es geht recht steil über eine Holperwiese mit vielen Löchern entlang. Nach wenigen Metern sah ich Sven an mir vorbeiflitzen und dachte mir schon dass er zu schnell anläuft. Es ging dann in einer Rechtskurve in den Wald hinein, hier gab es aber Stau und so stand hier jeder erst mal ein paar Sekunden bevor es dann weiter ging, und zwar bergauf.
Es folgt ein stetiger Wechsel von auf und ab. Der Untergrund ist teils sehr gut belaufbar, oft aber auch mit großen Wurzeln, Eicheln und Tannenzapfen bedeckt was oft nicht leicht zu laufen war. Nach ein paar Minuten schaute ich mal auf die Uhr, die zeigte allerdings nur die Uhrzeit an, hab vergessen die Starttaste zu drücken. Ich bat Frank mir die nächste volle Minute anzusagen, doch er hat es wohl falsch verstanden und brachte nur ein „5:45 Minuten“, dann folgte nichts. Macht nichts dachte ich mir, denn Sven war ca. 100 Meter vor mir gut in Sicht und in welcher Zeit ich vor ihm ins Ziel komme war mir ja egal. Am Ende der ersten Runde ging es wieder auf die Rodelbahnwiese und es folgen noch zwei größere Runden
Erste große Runde – Aufholjagd leicht gemacht
Nachdem wir das Wiesenstück gemeistert haben rief mir Frank, der keine 5 Meter hinter mir war zu „lauf ruhig vor“, doch ich sagte ihm dass ich mir das in der letzten Runde vornehmen will um die Kräfte zu sparen, was von einem mir ebenfalls bekanntem Läufer als weise Entscheidung gewürdigt wurde.
Ich merkte allerdings, dass ich so langsam den Abstand zu Sven verringern konnte. Vor allem bei den bergauf Abschnitten wurde der Abstand ziemlich schnell kürzer. Vom Gefühl her lief ich jetzt so bei 90% meiner Leistungsfähigkeit, also recht viel mehr war nicht mehr drin. In etwa im letzten Drittel dieser Runde schloss ich dann auf Sven auf. Es bildete sich eine 8-10 Läufer starke Gruppe, wobei ich mich erst noch hinten aufhielt, da ich mich noch nicht zu früh „zeigen“ wollte. Da es mir bei den bergauf Stücken jedoch irgendwie immer einen Tick zu langsam war, kam ich dann eben doch auf gleiche Höhe mit Sven und ab da war Taktik angesagt. Ich machte jetzt weniger Druck, lief mal vor Sven und mal hinter ihm. Die zweite endet wie die vorangegangene und wir „durften“ wieder die Holperwiese runterlaufen.
Dritte Runde – Kopf an Kopf rennen und: wo bleibt eigentlich Jann?
Das Tempo blieb jetzt in etwa gleich, wobei ich merkte, dass Sven ab und an versuchte Druck zu machen um danach wieder Tempo rauszunehmen, womit ich keine Probleme hatte. Ich war zwar schon ziemlich nahe am Limit, aber eine Tempospritze wäre immer drin gewesen. Ich hatte teilweise einen richtigen Tunnelblick. Frank z.B. lief schon ein paar Minuten neben mir, was ich aber eben erst nach ein paar Minuten bemerkte.
Ab dem letzten Drittel (geschätzt, da ich ja keine Zeit wusste) versuchte ich nun endgültig von Sven loszukommen, denn auf einen Endspurt wollte ich mich nicht einlassen. Sven war das wohl auch klar und folgte mir auf Schritt und Tritt.
Nach knapp 38 Minuten fragte ich Frank nach der aktuellen Zeit und ich wusste, dass es dann wohl nur noch ein guter Kilometer sein kann.
Eigentlich hatte ich auch erwartet dass Jann endlich auftauchen würde, denn der sollte schon noch hinter mir bleiben, sonst wird das auch noch eng am Ende. Doch keine Spur von ihm.
Es folgt eine 90° Linkskurve und es geht zum letzten mal das steilste Stück hoch. Auch hier blieb Sven an mir. Doch nach dem Berg als es flacher wurde konnte ich mich endlich absetzen.
Der einzige der an mir blieb war in kurzem Abstand Frank. In ziemlich kurzer Zeit konnte ich dann einige Meter zwischen Sven und mich bringen was gut war, denn ich war ziemlich am Ende. Etwa drei mal dachte ich dass das Ziel nach der nächsten Kurve kommt, was aber nicht so war.
Als ich 100m entfernt die Kurve auf die Rodelbahn sah rief ich zu Frank hinter wie viel Abstand ich zu Sven habe. Die Antwort von „gut 40 Meter“ hat mich sehr beruhigt und da ich Jann vor mir nicht sah konnte ich die letzten 200 Meter „recht locker“, neben Frank laufen. Am Ende kam ich nach ca. 41:15 Minuten eine Sekunde vor der ersten Frau Ursula Brümmer und zwei Sekunden vor Frank ins Ziel. Sven kam dann eine gute halbe Minute später ins Ziel.
Nach dem Lauf
Der erste Gedanke im Ziel war aber ganz was anderes: „wo ist Jann??“. Jann, der sonst wirklich immer eingebrochen ist hatte heute wohl einen sehr guten Tag. Er ist (offiziell) nach 40:58 Minuten ins Ziel gekommen, eine echt klasse Zeit auf dieser Strecke. Damit wird es beim Berlin Cup noch RICHTIG spannend, dazu später mehr.
Als Leonie kam gingen wir schnell zum Auto um uns umzuziehen und Kekse zu holen. Nach einer Weile wurden die Ergebnisse ausgehängt. Hier muss aber irgend ein Fehler unterlaufen sein, denn so ziemlich jeder hatte eine andere Zeit gestoppt als angegeben. Ich war mir sicher unter 42:15 gelaufen zu sein, hatte aber 42:22 stehen. Läufer die weiter hinten waren hatten proportional noch mehr Abstand (Ulrike z.B. glaube ich über eine Minute!). Da es aber nichts an den Platzierungen änderte war es eigentlich auch egal.
Fazit:
Insgesamt ein schöner, netter, kleiner Lauf. Die Organisation war gut, die Strecke fand ich im Gegensatz zur Vorwoche viel schöner und abwechslungsreicher. Nächstes Jahr gerne wieder!
Berlin Cup Stand:
* ist und bleibt jetzt Timo Kollednigg mit 160 Punkten
* Ich mit immer noch 152 Punkten (habe 18 Punkte geholt, womit ich aber nichts verbessern kann)
* Jann Rathenow mit 151 Punkten (16 Punkte Lauf durch 19 Punkte Lauf ersetzt, somit 3 Punkte mehr!!!)
* Sven Fruth mit 149 Punkten
Demnach ist es sehr wahrscheinlich dass es beim letzten Berlin Cup Lauf, einem 3,7km Crosslauf so aussehen wird: Timo läuft nicht mit, da er sicher erster ist. Jann wird ziemlich sicher erster, auf diese Distanz kann ich ihn definitiv nicht schlagen. Demnach hätte er 153 Punkte, da er noch einen 18er streichen kann. Ich muss dann zweiter werden um mit 19 Punkten ebenfalls auf 153 Punkte zu kommen! Das wäre also Punktegleichstand, doch es wird noch besser: Jann und ich hätten dann jeweils 2×20 Punkte, 4×19 Punkte und 2×18 Punkte. Somit wären wir beide mit gleichen Werten auf dem 2. Platz!!!
Sollte außer Jann keiner dabei sein beim nächsten Lauf kann ich ja auch etwas riskieren und Jann hinterherlaufen. Sollte es mich „zerreißen“ kann mir punkte mäßig ja nichts passieren, doch sollte ich doch mitkommen könnte ich vielleicht noch alleiniger 2. werden (wovon ich aber eher nicht ausgehe).
Das ist doch mal spannend :-).
Der letzte Lauf ist dann am 29.10., also in genau zwei Wochen!!!
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Marathon- und Halbmarathon-Wettkämpfe ausserhalb Europas
Am faszinierendsten sind neben den bekannten europäischen Wettkämpfen sicherlich auch Marathonläufe außerhalb von Europa. Neben dem Laufspass hat man die Möglichkeit ebenfalls die Kultur des entsprechenden Landes näher kennen zu lernen. In der Folge ist eine Liste einiger bekannter Läufe außerhalb Europas aufgeführt:
Marathon Datum Land
Disney World Marathon 08.01.2006 USA
Rock & Roll Arizona Marathon 15.01.2006 USA
Mumbai Marathon 15.01.2006 Indien
Houston Marathon 15.01.2006 USA
Ägypten Marathon 17.02.2006 Ägypten
Los Angeles Marathon 19.03.2006 USA
Thailand Temple Run Marathon 19.03.2006 Thailand
Boston Marathon 17.04.2006 USA
Vancouver Marathon 07.05.2006 Kanda
Ottawa Marathon 28.05.2006 Kanda
San Diego Marathon 04.06.2006 USA
Grandma’s Marathon Duluth 17.06.2006 USA
Rio de Janeiro Marathon 25.06.2006 Brasilien
Gold Coast Marathon 02.07.2006 Australien
San Francisco Marathon 30.07.2006 USA
Maui Marathon 17.09.2006 USA
Twin Cities Marathon 01.10.2006 USA
Portland Marathon 01.10.2006 USA
Melbourne Marathon 08.10.2006 Australien
Beijing Marathon 15.10.2006 China
Chicago Marathon 22.10.2006 USA
Marine Corps Marathon 29.10.2006 USA
New York Marathon 05.11.2006 USA
Las Vegas Marathon 03.12.2006 USA
Honolulu Marathon 10.12.2006 USA
Neuer Marathon: Tatra Banka City Marathon 2006
Bratislava MarathonDer Tatra BankaCity Marathon wird im Herzen des historischen Stadtzentrums von Bratislava, am 2. April 2006 das erste Mal durchgeführt werden. Dabei werden Top Standards in der Durchführung angesetzt, die vor allem durch die perfekte Unterstützung und Zusammenarbeit mit der Stadt Bratislava und der Altstadt, auch allen Sponsoren und Teilnehmern garantiert werden können. Ein breites Laufangebot bietet viele Möglichkeiten für jeden Laufbegeisterten, egal ob Anfänger oder professioneller Marathonläufer, an.
Folgende Bewerbe werden angeboten:
* Marathon (42,2 km)
* Halb-Marathon (21,1 km)
* Viertel-Marathon (10,5 km)
* Firmenstaffellauf (21,1 km – 4x 5,2 km)
* Inline-Skating Lauf (11 km)
* Junior Challenge (ca. 1 bis 3 km)
* Kinderlauf (ca. 0,5 bis 1 km)
Der Tatra Banka City Marathon bietet eine Menge an Unterhaltung und Vergnügen, nicht nur für die Leute die am Marathon teilnehmen. Besonders die Tatsache, dass am selben Wochenende in der ganzen Altstadt von Bratislava das Frühlingsfestival von Bratislava durchgeführt wird, wird man für viele Gesellschaftliche Highlights sorgen. Ab 31.3.2006 werden am Hauptplatz der Stadt Stände errichtet in denen die Gastronomie der Stadt aufkochen wird und ähnlich dem bekannten und beliebten Rathausplatzfestival in Wien, alle Einheimischen und Gäste mit leckeren Speisen verwöhnen wird.
Mit Konzerten, Veranstaltungen und weitreichenden Kulturangeboten stellt sich die Stadt vor und zeigt sich für Viele die diese aufwachende und aufstrebende Stadt noch nie gesehen haben, von seiner besten Seite. Obwohl professionelles Service und großzügige Packages für jeden Läufer angeboten werden, wird die Nenngebühr niedrig gehalten werden. Zusätzliche Übernachtungspackages und Kombiangebote für alle Läufer und deren Angehörige sorgen für ungewohnte Qualität und für ein einzigartiges Flair. Dies und andere Attraktionen mit Volksfestcharakter machen diesen Marathon zu einem einmaligen Erlebnis für Jedermann.
Den 1. Tatra Banka City Marathon 2006 wird Success Sponsoring in der Slowakei in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bratislava und der Altstadt durchführen, welcher eine große Rolle in der Etablierung dieses Großevents zu einem populären „Get-together“ für internationale und slowakische Läufer spielen wird. Als besonderes Special bieten wir unseren Teilnehmern aus Österreich die Möglichkeit der Startnummernabholung in Wien und den günstigen Shuttle Bus von Wien nach Bratislava und retour an. Nähere Infos finden Sie auf unserer Homepage http://www.bratislava-marathon.com/.
Den 1. Tatra Banka City Marathon 2006 wird Success Sponsoring in der Slowakei in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bratislava und der Altstadt durchführen, welcher eine große Rolle in der Etablierung dieses Großevents zu einem populären „Get-together“ für internationale und slowakische Läufer spielen wird. Als besonderes Special bieten wir unseren Teilnehmern aus Österreich die Möglichkeit der Startnummernabholung in Wien und den günstigen Shuttle Bus von Wien nach Bratislava und retour an. Nähere Infos finden Sie auf unserer Homepage.
Für österreichische Unternehmen die sich an Aktivitäten in der Slowakei und in Tschechien interessieren, stehen Frau Dragana Pesic und Herr Stefan Bergmann als Kontaktperson im Wiener Büro jederzeit zur Verfügung.
Für österreichische Unternehmen die sich an Aktivitäten in der Slowakei und in Tschechien interessieren, stehen Frau Dragana Pesic und Herr Stefan Bergmann als Kontaktperson im Wiener Büro jederzeit zur Verfügung.
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Success Sponsoring
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Trazerberggasse 1
A-1130 Wien
Tel: +43 (0)1 877 1002-33
Fax: +43 (0)1 877 1002-25
E-Mail: office@success-sponsoring.at
Bremen Marathon geht in die zweite Runde
2. swb-Marathon am 24. September 2006
Am 24. September verwandelt sich Bremen zum zweiten Mal in eine Marathon-Strecke. Nach dreizehnjähriger Pause fand letztes Jahr die Wiederaufnahme der Sportveranstaltung so großen Anklang bei Läufern und Zuschauern, dass für Organisator Utz Bertschy, Vorsitzender des Marathon Club Bremen, fest stand, die Veranstaltung dieses Jahr zu wiederholen. Neben der 42,195 km langen Marathon-Strecke und dem 10 km-Lauf wird zum ersten Mal ein Halbmarathon angeboten. Bis zum 11. Juni können sich die Sportler noch vergünstigt zu den Wettbewerben anmelden. Mehr Informationen stehen im Internet unter www.marathon-bremen.de.
Schirmherr der Veranstaltung ist Ex-Werder-Manager und amtierender Bildungssenator Willi Lemke, selbst ein engagierter Marathonläufer: „Ich freue mich darauf, Bremen zum zweiten Mal laufend zu durchqueren.“ Die Strecke führt an den unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt vorbei, u.a. Rathaus, Dom, Roland, Bürgerpark, Schlachte, Weser Stadion, Technologiepark und Speicher XI. Start und Ziel ist auf der Bürgerweide in direkter Nähe des Hauptbahnhofes, so dass anreisende Läufer und Zuschauer ohne Probleme zur Strecke finden werden. Für die Organisatoren ist es eine besondere Herausforderung in Abstimmung mit der Polizei und dem ÖPNV die Laufstrecke für den Autoverkehr zu sperren: „Wir setzen auf die Unterstützung aller Bremerinnen und Bremer, die die Läufer anfeuern“, wünscht sich Utz Bertschy, „und hoffen auf das Verständnis, dass der Strassenverkehr streckenweise umgeleitet werden muss.“
Neu ist in diesem Jahr ist die ‚Hanse-Wertung’: Neun Läufer können sich zu einer Laufgruppe zusammenschließen, in die Wertung kommen am Ende die sechs besten Läufer. Auf das schnellste Team wartet eine Fahrt mit der historischen Hanse Kogge, einem original restaurierten Handelsschiff des 12. Jahrhunderts. Für Kinder gibt es beim ‚Hase und Igel’-Lauf die Gelegenheit zu zeigen, wer der oder die schnellste ist. Die 1 km lange Strecke geht einmal über die Bürgerweide. Anschließend können sich die Kleinen im eigens aufgebauten Kinderparadies austoben. Aber auch an die Großen wird gedacht, denn eine Bühne mit Live-Musik und Moderation sorgt für Unterhaltung. Die zeitgleich stattfindende Sportmesse informiert über Nützliches und Neues und im kulinarischen Dorf kann man Köstlichkeiten aus aller Welt genießen.
2. swb-Marathon in Bremen
24. September 2006 Teilnehmergebühr bis zum 11. Juni (danach bis 12. September)
Marathon: 42 EUR (45 EUR)
Halbmarathon: 20 EUR (22 EUR)
10 km-Lauf: 11 EUR (12 EUR)
Mehr Informationen im Internet unter: http://www.marathon-bremen.de/
Bei Rückfragen für die Presse wenden Sie sich bitte an: text+pr, Nadja Niestädt, Tel. 0421 565 17 22, email: niestaedt@mueller-text-pr.de






