Eiweissbedarf in der Regel gedeckt

Thema: Nährstoffe

Eiweisse werden in der Ernährungswissenschaft als Proteine bezeichnet. Proteine können entweder pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sein. Grundsätzlich sind tierische Proteine hochwertiger als pflanzliche, dabei ist jedoch zu beachten, dass gleichzeitig auch eine erhöhte Menge an Cholesterin, Purin und Fett bei den tierischen mitgeliefert werden.

Deshalb sollte auf Proteinquellen wie z.B. magere Milch und Milchprodukte zurückgegriffen werden, die weniger dieser unerwünschten Begleitstoffe enthalten. Proteine bestehen aus Aminosäuren. Da der Körper nur 12  von diesen selbst bilden kann, müssen die restlichen dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden.

Sie sind am Aufbau neuer Zellsubstanzen beteiligt. Proteine pflanzlichen und tierischen Ursprungs sind daher auch außerordentlich für den Aufbau von Organen und Muskeln wichtig. Ein Mangel an Proteinen führt zur Abwehrschwäche gegen Krankheitserreger und reduziert die körperliche als auch geistige Leistungsfähigkeit. Da die durchschnittliche Einweißaufnahme in Deutschland um etwa fünfzig Prozent über der empfohlenen Tagesmenge von 0,8 g Eiweiß pro Kilogram Körpergewicht liegt, sollte selbst bei einem intensiv betriebenen Freizeitsport keine Gefahr der Unterversorgung bestehen.

Obwohl man festgestellt hat, dass der Eiweißbedarf ein wenig ansteigt, wenn man täglich intensiven Ausdauersport treibt, so wird dieser Mehrbedarf trotzdem durch den Proteinanteil in der Ernährung gedeckt. Maximal die Hälfte des täglichen Proteinbedarfs sollte tierischen Ursprungs sein. Der Rest kann problemlos durch pflanzliche Kost wie beispielsweise Nüsse, Kartoffeln und Getreideprodukte aufgenommen werden.

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