Tempolauf
Tempoläufe liegen bei etwa 85 Prozent des Maximalpulses. Die Intensität sollte zwar als zügig bis schnell, aber ebenso als locker und unverkrampft empfunden werden. Die Läufe sind grundsätzlich zwischen fünf und 20 Kilometer lang. Beim Tempolauf werden der Kohlenhydratstoffwechsel und Fettstoffwechsel bei nicht zu hohem orthopädischen Risiko trainiert.
Ein schneller Lauf um 90 Prozent des Maximalpulses beansprucht den Kohlenhydratstoffwechsel durch die höhere Frequenz mehr und wird daher auch zur Erweiterung des Glykogenspeichers genutzt. Allerdings ist die Gefahr eines Übertrainierens relativ hoch, da schon ein gering höherer Puls eine stärkere Übersäuerung der Muskeln verursacht. Die Regenerationszeit wird dadurch unnötigerweise verlängert. Nebenbei bemerkt sind diejenigen Läufer, die lange, harte Läufe im Training alleine bewältigen im Wettkampf mental stärker.
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