Endorphinausschüttung stimuliert das Training

Thema: Psychologie

Endorphine sind für das unter der Bezeichnung “runner’s high” bekannte Phänomen verantwortlich. Sie werden auch als endogene Opiode bezeichnet und kommen innerhalb sowie außerhalb des zentralen Nervensystems vor. Das körpereigene Beta-Endorphin wird überwiegend im Vorder- und Hinterlappen der Hypophyse gebildet und kann durch verschiedene exogene und endogene Stimuli freigesetzt werden. Beta-Endorphin beeinflusst unmittelbar die Reaktion auf eine physische sowie psychische Beanspruchung durch eine Verminderung der Schmerzintensität und Erhöhung der Schmerztoleranz. Dieses Hochgefühl kann bei besonders ambitionierten Läufern zu Suchterscheinungen führen.

Ein Trainingsentzug kann dabei sogar hormonelle Regulationsstörungen aufgrund von Entzugserscheinungen von Endorphinen im Organismus verursachen. Eine weitere Gefahr besteht in der verminderten Wahrnehmung von körpereigenen Schutzmechanismen. Wenn Athleten Ermüdungserscheinungen oder andere Warnsignale des Körpers als Konsequenz der Endorphinzufuhr nicht mehr realisieren besteht das Risiko einer ernsthaften Sportverletzung.

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